Nationalpark Manu in Peru

Mit einer Fläche von über 1 532 806 Hektar ist einer der Manu Nationalpark in Peru eine der großen Schutzzonen unserer Erde. Er ist bis heute nahezu unberührt, was sicher auch daran liegt, der das Manu Nationalpark 1978 von der UNESCO zum Naturerbe der Menschheit erklärt wurde.

Die Artenvielfalt ist vor allem durch die klimatischen Zonen begründet,  in denen der Manu-Nationalpark liegt und das typische Regenwaldklima stellt für über 200 Säugetierarten (darunter 13 Primaten) und über 800 Vogelarten die Grundlage zum Leben dar.

Auch die Pflanzenwelt ist im Manu Nationalpark in Peru einzigartig. Dank seiner großen Höhenunterschiede gilt der Manu Park in Peru als Region, die die größte biologische Vielfalt der Pflanzenwelt vorweisen kann. Denn hier sind bis zu 5000 verschiedene Pflanzenarten angesiedelt.

Aber im Manu Nationalpark leben nicht nur Tiere und Pflanzen, auch verschiedene Indiostämme leben hier, wovon einige Stämme den Kontakt mit der modernen Welt konsequent vermeiden und ablehnen.

Ancash in Peru

Ancash gehört wohl zu einer der bekanntesten Gegenden von Peru. Mitten gelegen in den Anden bietet der Ort mit seiner Hauptstadt einen Platz zum Leben für mehr als 1.039.415 Menschen.

Da Ancash eine sehr große Gegend ist, wurde diese durch die Politik in 20 Provinzen mit etwas 165 Distrikten aufgeteilt. So ist es einfacher die Entwicklung im Land, vor allem was die Bevölkerung angeht, zu überblicken.
Die stetig steigende Bevölkerungszahl liegt vor allem an der Altersverteilung. Immer mehr junge Leute finden sich heute hier und die Geburtenrate steigt.

Doch nicht nur Unmengen von Bergen finden sich in der Region, sondern im Norden grenzt Ancash direkt an den Pazifik. Was den Tourismus angeht zieht es viele eher in die Städte von Peru, aber ach die Gegend von Ancash hat für Abenteurer einiges zu bieten. (more…)

Sehenswürdigkeiten in Peru

Peru ist eines der interessantesten Länder Südamerikas. Bereits vor Jahrtausenden bewohnten die Inka die Gegend um den Machu Picchu der noch heute interessierte Trekking-Urlauber anzieht.

Die erhabenen Gipfel der Anden prägen deutlich das Landschaftsbild im Osten des Landes aber auch die zahlreichen Quellflüsse des Amazonas und tropische Gegenden gehören zu dem Staat. Der Titicacasee ist nur einer von vielen Seen, um die sich verschiedene Dörfer angesiedelt haben, die ihre ganz eigenen Traditionen beibehielten. Fruchtbare Täler schließen an karge Gebirge und Hochplateaus an. Krasse Gegensätze vereinen sich in diesem Land zu einem eindrucksvollen Ganzen.

Regenwald und hohe Passstraßen bieten eindrucksvolle Bilder und die Begegnung mit liebenswerten Menschen und ungewöhnlichem handwerklichen Geschick. Traditionen und Riten werden hier in luftiger Höhe von Peru noch gepflegt, bestes Beispiel das ehemalige Zentrum Peru, Cusco. Aber auch die neue Hauptstadt Lima hat ihre Reize.

Huacachina - eine Paradies in Mitten einer Oase

Huacachina zählt zu den beliebtesten touristischen Attraktionen, die Peru zu bieten hat. Huacachina ist ein Ort der sich in der Provinz Peru befindet und einige Kilometer von der Stadt Ica entfernt ist.

Die Einwohnerzahl lag 1999 bei ca. 200 Bewohnern der kleinen Stadt. Der sehenswerte Ort liegt in Mitten einer Oase, umgeben von der ewigen Weite der Wüste. Genau das Richtige also für Menschen, die es in die Einsamkeit, bzw. in ein kleines ” Abenteuer” treibt. Mit einer Höhe von ca. 100 Metern zählen die Dünen zu den gößten, die das Land zu bieten hat. Die Oase wird durch einen unterirdischen Fluss gespeist, der mineralhaltiges Wasser auf direktem Wege in das kleine Paradies transportiert. Das Reisewetter ist für einen Urlaub perfekt geeignet.

Huacachina stellt auf jeden Fall ein Pflichtprogramm für Jeden da, der Peru besucht, denn nirgendswo sonst auf der Welt gibt es einen Ort, der so idyllisch in Mitten einer einsamen Oase in der weiten Wüste liegt.

Chan Chan in Peru

Chan Chan - Ein wahrer Schatz der Archäologie und Kultur. Die Hauptstadt des ehemaligen Chimú-Reiches aus präkolumbischen Zeiten liegt im Norden Perus an der Pazifiküste und war wahrscheinlich die größte und prächtigste aus Lehm gebaute Stadt in längst vergangenen Zeiten auf dem südamerikanischen Kontinent.

Die um etwa 1300 entstandene Stadt erstreckt sich auch noch heute mit einer Fläche von etwa 28 km². In ihren besten Zeiten hatte die Stadt ca. 60.000 Einwohner und nicht nur diese Zahl war hoch, sondern auch die Anzahl an Vermögen und Schätzen aus Gold und Silber war beachtlich.

Durch einen Hinterhalt geling es den Inkas, die scheinbar militärisch unbesiegbare Stadt zu erobern. Seitdem verlor die Stadt an Ansehen und Bedeutsamkeit. Als dann schließlich die Spanier den südamerikanischen Kontinetn entdeckten und die das Reich der Inkas eroberten, verblieb nicht viel des Chimú-Reiches. (more…)

Cusco in Peru

Cusco ist eine sehr kulturelle und mystische Stadt im Herzen von Peru. Einst Hauptstadt des Inkareiches gewesen, erfreut sich die Stadt in den Anden jährlich zahlreicher Besucher.

Die Stadt verbindet Elemente aus dem Mittelalter mit Überresten aus dem alten Inkareich. Überall in der Stadt finden sich Inkaruinen. Die Callejon de Siete Culebras (Die Gasse der sieben Schlangen) – ist eine beeindruckende Gasse die mit Steinen verziert ist.

Ebenso erstaunlich für den Besucher sind auch die Inkamauern Calle Hatunrumiyoc, die einst zu dem ehemaligen Palast des Inca Roca gehörten. Die fugenlose Verblockung der rießengroßen Steine zieht die Besucher noch heute in Ihren Bann und lässt Spekulationen über magische Kräfte der Inka Raum. (more…)

Bahuaja-Sonene in Peru

Der Park Bahuaja-Sonene in Peru wurde am 17. Juli 1996 zum Nationalpark erklärt und er umfasst das Naturschutzgebiet von Tambopata - Candamo und das Territorium des alten  Heiligtums Pampas del Heath.

Bei der Gründung dieses Parks nahmen genossenschaftliche und soziale Organisationen, sowie Behörden, Spezialisten und lokale Dorfgemeinschaften von Madre de Dios und Puno teil.

In diesem Gebiet von Peru gibt keine richtigen Dörfer und daher ist es kaum bewohnt. So finden hier seltene Tierarten, die  vor dem Aussterben bedroht sind, wie der Tapir, der Geoffroy-Klammeraffe und der Rotgesichtklammeraffe.

In Bahuaja - Sonene stehen auch Säugetiere wie der Sumpfhirsch und der “Lobo de crin”, eine seltene  Wolfsart, unter Artenschutz und man hofft, dass ich diese Tierart dort erholt und die Bestände sich wieder erholen werden. Weitere, vom Aussterben bedrohte Tierarten, die dort ein geschützten Lebensort finden sind der Riesenotter, die Biberratte, der Buschhund, schwarze Kaimane und die seltene Adlerart  des Würgadlers.   (more…)

Höhenkrankheit - typisch für Peru

Die Höhenkrankheit kann, wie der Name schon sagt, bei Menschen auftreten, die sich in enorme Höhen begeben, wie es zum Beispiel beim Bergsteigen der Fall ist.

Symptome der Höhenkrankheit sind zunächst Schwindel, Kopfschmerzen, Wasserödeme und Leistungsabfall, die sich im weiteren Verlauf der Krankheit deutlich verstärken und in völliger Leistungsunfähigkeit, Erbrechen und Bewusstseinsstörungen münden. Wird die Höhe nicht verlassen und medizinische Maßnahmen eingeleitet, können Lungen- und Gehirnödeme auftreten und die Höhenkrankheit schließlich zum Tod führen. Gerade für Besucher von Peru kann die eventuell auftreten, wenn man mit den Höhen nicht sonderlich vertraut ist.

Auslöser für die Höhenkrankheit ist das geringere Sauerstoffangebot in der Höhe. Es sind insbesondere Menschen gefährdet, die sich auf eine Höhe von 3000 Metern begeben, doch kann die Höhenkrankheit auch schon ab einer Höhe von 2000 Metern auftreten. (more…)

Ballestas Inseln vor Peru

Die Ballestas Inseln vor der Küste Perus sind einzigartige Naturoase südlich von Lima. Aufgrund ihrer artenreichen Tierwelt auf kleinstem Raum wird das Archipel auch Klein-Galapagos genannt.

Die Ballestas Inseln vor der Halbinsel Paracas liegen weit im offenen Meer vor Peru. Da das Archipel besonderen Schutz genießt, können sie nur mit geführten Bootstouren besichtigt und dürfen nicht betreten werden. Mit etwas Glück kann man bereits auf der Fahrt Delfinen und Walen begegnen.

Bei den Ballestas Inseln angekommen und von einer kleinen Felseninsel zur nächsten schippernd, kann man hunderte Vogelarten, die in den zahlreichen Klippen und Höhlen leben, beobachten. Hier brüten Pelikane, Kormorane und viele weitere Meeresvögel.

Sogar Pinguine leben auf den Ballestas Inseln, die im kalten Humboldt-Strom und nur etwa 1.500 Kilometer vom Äquator entfernt gelegen sind. Seelöwen liegen faul am Strand und profitieren von dem Fischreichtum des Pazifiks.

Isthmus von Darién - Urwald-Highway

Mittelamerikas Festland, welches zwischen dem Isthmus von Tehuantepec, dem Isthmus von Darién, genau an der Grenze zwischen Panama und Kolumbien liegt, bezeichnet man als Zentralamerika.

1923 entstand die Idee, einen zusammenhängenden und interkontinentalen, befahrbare Weg entstehen zu lassen, beschlossen wurde dieses Projekt jedoch erst 1936. Seither wird aber sehr fleißig an diesem, Unternehmen geplant und gebaut und erste Erfolge sind auch schon verzeichnet. Denn bis auf die 90 km lange Urwaldfläche am Darien ist die komplette Strecke befahrbar.

Die Panamericana passiert dabei sehr viele unterschiedliche Klimazonen, wo vom dichten stickigen Dschungel, als auch Hochpassgebirge dabei sein. Zudem durchquert der Isthmus von Darién 14 bis 19 verschiedene Staaten. Daher kann man von ein einheitliche Beschilderung oder gar Nutzbarkeit nicht sprechen. Auch Teile des Highways sind nur teilweise befahrbar, nämlich nur dann, wenn die Trockenzeit herrscht. In allen anderen zweiten des Jahres ist es sehr gefährlich, diese Highways zu befahren.