Machu Picchu: Inka Ruinen in Peru

Machu Picchu, die bekannteste Ruinenstadt Perus, einst von den Inka angelegt, wurde nach über 400 Jahren Dornröschenschlaf von dem Deutschen August Berns neu entdeckt, Aber erst 44 Jahre später stieß der US-Amerikaner Hiram Bingham wieder auf diesen Ort.

Machu Picchu - “alter Gipfel” - heißt diese auf einem ausgeklügelten Terrassen-System angelegte Stadt, die in einer Höhe von 2360 Metern zwischen zwei Bergen, dem Machu Picchu und dem Huayna Picchu auf einem Bergrücken thront. Der Name dieses Ortes lautete wohl ursprünglich Vilcabamba, er bot Platz für bis zu 4000 Einwohner. In den folgenden Jahrhunderten wurde dann der Name Machu Picchu immer wieder mal in Dokumenten erwähnt, auch wenn einige Forscher heute der Meinung sind, dass der originale Name nicht bekannt sei. Fest hingegen steht, dass die Stadt durch einen Inkastamm, der sich selbst als “Kinder des Sonnengottes Inti” bezeichnete, im 15. Jahrhundert errichtet wurde.

Die Terrassenstadt Machu Picchu: alter Gipfel der Inka

(more…)

Tamales: Fast Food in Peru

In Peru gibt es sie an jeder Ecke und in allen möglichen Variationen: leckere Tamales-Snacks, fast ein wenig Überraschungspäckchen, denn die gedämpften Maispasteten sind eingepackt in Bananenblättern.

Gedämpfte Blättertaschen gibt es eigentlich überall auf der Welt: in China bildet die Basis Reis, in Indien oft Kartoffeln, in Malaysia Fischpaste. Die echten Tamales gibt es aber nur in Südamerika, und deren Grundlage ist der Mais. Ursprünglich sollen sie aus Mexiko kommen und bei den Mayas schon 1000 vor Christus ein beliebter Snack gewesen sein. Die Füllung der Blätter kann süß oder deftig sein – das hängt von Region, Anlass, Familientradition und natürlich von der Köchin ab.

Tamales: Teigtaschensnack in Peru

In Peru sind Tamales meist kräftig gewürzt, oft auch scharf. Für die klassische Version wird aus gemahlenem Mais, angebratenen gehackten Zwiebeln, Chilis und Gewürzen ein Teig zubereitet, der in Blatttaschen fest eingewickelt und langsam gar köchelt. Als Variationen werden geröstete Erdnüsse, gekochte Eier, Oliven, Schweine- oder Hühnerfleischwürfel dazugegeben. Die Blätter werden übrigens nicht mitgegessen, sondern bilden nur die Verpackung.

Mais ist ein Grundnahrungsmittel in Südamerika – in Peru wird Mais bis hoch in die Anden angebaut. Wo in Europa bereits baumlose Steinwüste herrscht, wird in Peru noch fleißig Ackerbau betrieben: Mais wird dort bis auf eine Höhe von etwa 3.500 Meter angebaut. Er eignet sich daher ideal als (more…)

Musik in Peru

Peru: zwischen Anden und Pazifik, assoziiert mit Nazca-Linien und riesigen Goldvorkommen Atahualpas, dem spanische Konquistador Hernán Cortés, Unabhängigkeit, Kriege, Militärregierung, Demokratisierung und einer multikulturellen Bevölkerung spiegelt das Land in Südamerika seine Vielfalt auch in der Musik wider.

Die Musik in Peru hat nach wie vor viele traditionelle Komponenten wie die Folklore mit ihren temperamentvollen Tänzen, den melancholischen Panflöten und anderen volkstümlichen Musikinstrumenten.

Musik in Peru: Traditionelle Folklore

Die peruanische Kultur ist eng verbunden mit den Andenländern Bolivien und Ecuador, außerdem haben die Quechua-Indianer, die die Nachfahren der Inkas sind, die Musik stark geprägt.

Im Inkareich gab es drei verschiedene Musikformen: die huanca, genutzt für kultische Zwecke, der yaravi, das kleine, leise Lied, das es auch heute noch gibt und den huaino, eine typische Tanzmusik, die hetzutage im Hochland noch sehr beliebt ist.

Klassische Instrumente der Musik in Peru ist die bereits erwähnte Panflöte (Zampona oder Siku), die es in vielen Ausführungen gibt, die Andenflöte (Quena), eine Kerbflöte aus Bambus oder Holz, die eine spezielle Anblastechnik hat, das Charango, ein kleines, mandolinenähnliches Saiteninstrument, das Bombo, eine Trommel, die mit Ziegen- oder Schaffell bespannt ist und das Ch’ullus, ein Rhythmus-Instrument aus mehreren zusammengebundenen (more…)

Inka Trails in Peru: Trecking Tipps für Südamerika

Das Volk der Inka hat mit seinem Verschwinden viele Geheimnisse hinterlassen, die die Menschen bis heute faszinieren. Auf dem Inka Trail in Peru wandern Urlauber auf den Spuren der Inka.

Der Inka Trail in Peru hat eine Gesamtlänge von 43 Kilometern und führt von dem Ort mit der Bezeichnung Kilometer 88 bis nach Machu Picchu. Für die Wanderung auf dem Inka Trails in Peru sollte eine Zeit von etwa vier Tagen eingeplant werden. Der Weg führt vorbei an den Hinterlassenschaften der Inka mitten über die Berge, durch weite Täler und tropische Wälder. Es ist nicht erlaubt, den Inka Weg ohne einen Führer zu betreten. Daher ist es möglich, entweder einen persönlichen Führer zu buchen oder den Weg mit einer Gruppe zu gehen.

Inka Trails - ein Stück Geschichte in Peru erleben

Das Trecking auf dem Trail in Peru ist ein einzigartiges Erlebnis. Die erste Sehenswürdigkeit auf dem Weg sind die Ruinen von Willcaraqay. Besonders anstrengend wird der zweite Tag der Wanderung, denn es geht bergauf. Nach einer langen Wanderung erreichen Reisende auf einer Höhe von 4.200 Metern den Pass der toten Frau. Von hier aus eröffnet sich ein weiter Blick über das Reich der Inka. In den nächsten Tagen jagt eine Sehenswürdigkeit die nächste und der Wanderer kann sich fühlen (more…)

Tikal: eine antike Mayastadt

Inmitten der Regenwälder im nördlichen Guatemala, eröffnet sich die Mayastadt Tikal. Ihre Blütezeit erreichte sie während der klassischen Maya-Periode zwischen dem 3. und 9. Jahrhundert. Heute ist sie ein beliebtes Ziel der Touristen in Mittelamerika.

Der Park, der Tikal umgibt, misst über 500km². Er ist geschützt und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Insgesamt finden sich hier etwa 3000 Monumente. Das gesamte Areal ist sehr gut erforscht, insbesondere aufgrund einer Vielzahl von gut erhaltenen Zeitdokumenten, kann der Besucher einiges über die Mayastadt lernen. Nachdem Tikal teilweise bis zu 200.000 Einwohner gehabt haben könnte (eine enorm große Zahl zu jener Zeit), begann der Niedergang wahrscheinlich Anfang bis Mitte des neunten Jahrhunderts. Und trotz der guten Dokumentierung der Geschichte Tikals, weiß man über die entscheidenden Gründe des Niedergangs wenig. In der Wissenschaft wird immer wieder eine These diskutiert, vollständig durchgesetzt hat sie sich indes noch nicht: In Yucatán (Teil des nördlichen Guatemalas und süd-östlichen Mexikos) scheint es zu jener Zeit eine langanhaltene Dürre gegeben haben, die letztlich die Mayas aus dieser Region zwang, sich andernorts anzusiedeln.

Anders als bei vielen sonstigen (more…)

Reiseapotheke: Was muss rein?

Eine Reise nach Südamerika ist eine aufregende Angelegenheit, denn die reiche Kultur und die wunderschöne Landschaft können einem den Atem verschlagen. Damit einem keine gesundheitlichen Probleme den Atem nehmen, sollte die Reiseapotheke gut ausgestattet sein.

Für die ideale Reiseapotheke sollte man sich vor allem mit Sonnencreme und Mittel gegen Mückenstiche eindecken. Da die Sonneneinstrahlung im Süden sehr viel höher als bei uns in Deutschland ist, helfen die regulären Sonnencremes nicht, für die Südamerika Reiseapotheke muss es schon die höchste Stufe sein.
Da viele Insekten (besonders Mücken) auch Krankheiten übertragen, vor denen man sich nicht immer impfen lassen kann, sollte man sich regelmäßig mit Insektenmitteln einreiben.
Mittelchen gegen Durchfall, Müdigkeit, (more…)

Orakel von Pachacamac

Pachacamac ist eine antike Stadt in Peru. Sie liegt etwa 40 Kilometer von der Hauptstadt Lima entfernt am Fluss Rio Lurin. Der deutsche Archäologe Max Uhle hat sie im Jahr 1896 ausgegraben. Erbaut wurde Pachacamac etwa 200 bis 600 nach Christus.

Zu dieser Zeit hatte die Stadt eine Pyramide und einen Friedhof. Ein weiterer Aufschwung folgte dann in der Zeit der Wari-Kultur zwischen 600 bis 800 nach Christus. Dem Volk der Ichma diente die Stadt als religiöses Zentrum. Hier wurde Pachacamac, der Schöpfergott, angebetet. Nach dem Beitritt der Ichma zum Inkareich wurde Pachacamac ein bedeutendes Verwaltungszentrum, blieb aber gleichzeitig Tempelstadt. Die Priester von Pachacamac, aber auch die Inkas befragten regelmäßig das Orakel von Pachacamac. Das Orakel wurde vor der Inkazeit aus Lehmziegeln erbaut.

Es wurde regelmäßig über die Zukunft, Gegenwart und die Vergangenheit befragt. Dabei nahmen die Pilger oftmals eine Anreise von mehreren hundert Kilometern in Kauf. Der Wallfahrtsort Pachacamac kann besichtigt werden. Neben den Überresten der antiken Stadt wurde hier ein Museum errichtet.

Visum für Peru

Um nach Peru einreisen zu können, wird ein Visum benötigt. Sollten Sie jedoch einen Urlaub in Peru verleben wollen, ist ein Visum vorher nicht zu beantragen, denn es wird in diesem Fall direkt vor Ort ausgestellt. Hier ist es nur erforderlich das der Reisepass noch eine Gültigkeit von 6 Monaten aufweist.

Für touristische Zwecke oder sollten Sie Verwandtschaft in Peru besuchen wollen, haben Sie ein Aufenthaltsrecht von 183 Tagen. Dieser kann jedoch auch nicht verlängert werden. Unbedingt sollte darauf geachtet werden, dass der Aufenthalt von der peruanischen Behörde im Reisepass quittiert wird.

Wird aus geschäftlichen Gründen eine Reise nach Peru unternommen, muss in jedem Fall ein Geschäftsvisum beantragt werden. Dies ist unabhängig von seiner Staatsangehörigkeit. Dieses Visum berechtigt dann zur mehrmaligen Ein und Ausreise nach Peru. Geschäftsreisende haben die Auflage sich innerhalb der ersten 15 tage des Aufenthaltes bei der Finanzbehörde zu melden. (more…)

Peru Geschichte - Jahrhunderte alte Kultur

Peru ist ein Land, um das sich viele Sagen ranken. Seine Geschichte ist weit bis in die Zeit vor der Zeitenwende zurück zu verfolgen. Das ist besonders durch die Denkmäler möglich, die uns bis heute erhalten geblieben sind.

Erst im Jahre 1996 wurde Caral entdeckt, eine Stadt, die die älteste des Kontinents überhaupt sein soll. Archäologen fanden ein Bewässerungssystem, ein Amphitheater, einen Tempel und Häuser, in denen schon etwa 2500 vor Christi ungefähr 3000 Menschen hätten leben können. Ruinen mit Symbolen von Tieren weisen auf eine Hochkultur hin, die von 800 vor Christi bis etwa 300 vor Christi existierte. Sie sind heute touristische Anziehungspunkte. Da gibt es im Norden die Hochkultur der Chavin, und in der Gegend um Lima die Paracas-Kultur.

In der Region um den Titicacasee entdeckten Archäologen eine weitere Hochkultur, die sich ab dem 1. Jahrhundert vor Christi bis ungefähr 1000 nach Christi entwickelt hat - die Tiahuanaco-Kultur. Parallel dazu entwickelte sich zwischen 300 vor Christi und 600 nach Christi die sogenannte Nazca-Kultur. Diese Kultur zeichnet sich aus durch geheimnisvolle Linien in den Böden der Küsten sowie durch den fachkundigen Bau von Bewässerungskanälen. Die Stadt Nazca verlieh dieser Kultur ihren Namen. (more…)

Weisse Kordilliere in Peru

Eine besondere Naturschönheit sind die peruanischen Anden, auch unter Sierra bekannt. Die Anden umfassen enorme Gebirgszüge die von Tälern durchzogen sind. Es spielt sich hier eine Vielfalt ab die sich kaum jemand, der es noch nicht gesehen hat, vorstellen kann. Reissende Flüsse und trockene Canyons wechseln sich ab.

Wie ein roter Faden durchziehen die Kordillen die Sierra. Von West nach Ost ziehen sich die schwarzen Kordillieren, die von den weißen Kordillieren abgelöst werden. Die Cordillera Blanca vereinigt 663 Gletscher, wie den Huascarán , den Huandoy und den Alpamayo im Nationalpark Huascarán. Saison ist hier von Mai bis September und das Wetter ist halbtrocken, die Durchschnittstemperatur bewegt sich bei etwa 14 Grad.

Regen fällt in den Monaten Dezember bis März. Diese Kordilliere ist die beliebteste unter den Bergsteigern. Eine gute Zugänglichkeit und die Nähe zu Ortschaften mit guten Rettungs-, Träger- und Führungsservice gestalten das Ganze recht attraktiv. Eine Tour dauert mindestens 2 Tage.