Orakel von Pachacamac

Pachacamac ist eine antike Stadt in Peru. Sie liegt etwa 40 Kilometer von der Hauptstadt Lima entfernt am Fluss Rio Lurin. Der deutsche Archäologe Max Uhle hat sie im Jahr 1896 ausgegraben. Erbaut wurde Pachacamac etwa 200 bis 600 nach Christus.

Zu dieser Zeit hatte die Stadt eine Pyramide und einen Friedhof. Ein weiterer Aufschwung folgte dann in der Zeit der Wari-Kultur zwischen 600 bis 800 nach Christus. Dem Volk der Ichma diente die Stadt als religiöses Zentrum. Hier wurde Pachacamac, der Schöpfergott, angebetet. Nach dem Beitritt der Ichma zum Inkareich wurde Pachacamac ein bedeutendes Verwaltungszentrum, blieb aber gleichzeitig Tempelstadt. Die Priester von Pachacamac, aber auch die Inkas befragten regelmäßig das Orakel von Pachacamac. Das Orakel wurde vor der Inkazeit aus Lehmziegeln erbaut.

Es wurde regelmäßig über die Zukunft, Gegenwart und die Vergangenheit befragt. Dabei nahmen die Pilger oftmals eine Anreise von mehreren hundert Kilometern in Kauf. Der Wallfahrtsort Pachacamac kann besichtigt werden. Neben den Überresten der antiken Stadt wurde hier ein Museum errichtet.

Visum für Peru

Um nach Peru einreisen zu können, wird ein Visum benötigt. Sollten Sie jedoch einen Urlaub in Peru verleben wollen, ist ein Visum vorher nicht zu beantragen, denn es wird in diesem Fall direkt vor Ort ausgestellt. Hier ist es nur erforderlich das der Reisepass noch eine Gültigkeit von 6 Monaten aufweist.

Für touristische Zwecke oder sollten Sie Verwandtschaft in Peru besuchen wollen, haben Sie ein Aufenthaltsrecht von 183 Tagen. Dieser kann jedoch auch nicht verlängert werden. Unbedingt sollte darauf geachtet werden, dass der Aufenthalt von der peruanischen Behörde im Reisepass quittiert wird.

Wird aus geschäftlichen Gründen eine Reise nach Peru unternommen, muss in jedem Fall ein Geschäftsvisum beantragt werden. Dies ist unabhängig von seiner Staatsangehörigkeit. Dieses Visum berechtigt dann zur mehrmaligen Ein und Ausreise nach Peru. Geschäftsreisende haben die Auflage sich innerhalb der ersten 15 tage des Aufenthaltes bei der Finanzbehörde zu melden. (more…)

Peru Geschichte - Jahrhunderte alte Kultur

Peru ist ein Land, um das sich viele Sagen ranken. Seine Geschichte ist weit bis in die Zeit vor der Zeitenwende zurück zu verfolgen. Das ist besonders durch die Denkmäler möglich, die uns bis heute erhalten geblieben sind.

Erst im Jahre 1996 wurde Caral entdeckt, eine Stadt, die die älteste des Kontinents überhaupt sein soll. Archäologen fanden ein Bewässerungssystem, ein Amphitheater, einen Tempel und Häuser, in denen schon etwa 2500 vor Christi ungefähr 3000 Menschen hätten leben können. Ruinen mit Symbolen von Tieren weisen auf eine Hochkultur hin, die von 800 vor Christi bis etwa 300 vor Christi existierte. Sie sind heute touristische Anziehungspunkte. Da gibt es im Norden die Hochkultur der Chavin, und in der Gegend um Lima die Paracas-Kultur.

In der Region um den Titicacasee entdeckten Archäologen eine weitere Hochkultur, die sich ab dem 1. Jahrhundert vor Christi bis ungefähr 1000 nach Christi entwickelt hat - die Tiahuanaco-Kultur. Parallel dazu entwickelte sich zwischen 300 vor Christi und 600 nach Christi die sogenannte Nazca-Kultur. Diese Kultur zeichnet sich aus durch geheimnisvolle Linien in den Böden der Küsten sowie durch den fachkundigen Bau von Bewässerungskanälen. Die Stadt Nazca verlieh dieser Kultur ihren Namen. (more…)

Weisse Kordilliere in Peru

Eine besondere Naturschönheit sind die peruanischen Anden, auch unter Sierra bekannt. Die Anden umfassen enorme Gebirgszüge die von Tälern durchzogen sind. Es spielt sich hier eine Vielfalt ab die sich kaum jemand, der es noch nicht gesehen hat, vorstellen kann. Reissende Flüsse und trockene Canyons wechseln sich ab.

Wie ein roter Faden durchziehen die Kordillen die Sierra. Von West nach Ost ziehen sich die schwarzen Kordillieren, die von den weißen Kordillieren abgelöst werden. Die Cordillera Blanca vereinigt 663 Gletscher, wie den Huascarán , den Huandoy und den Alpamayo im Nationalpark Huascarán. Saison ist hier von Mai bis September und das Wetter ist halbtrocken, die Durchschnittstemperatur bewegt sich bei etwa 14 Grad.

Regen fällt in den Monaten Dezember bis März. Diese Kordilliere ist die beliebteste unter den Bergsteigern. Eine gute Zugänglichkeit und die Nähe zu Ortschaften mit guten Rettungs-, Träger- und Führungsservice gestalten das Ganze recht attraktiv. Eine Tour dauert mindestens 2 Tage.

Huancavelia in Peru

Huancavelia gilt als die Perle Perus und liegt mit einer Fläche von knapp über 22.000 km² in den zentralperuanischen Anden. Besonders sehenswerte Ruinen der Adoben liegen zwischen den Gebirgen Marcavalle und Urpicota.

Huancavelia ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz mit zirka 400.000 Einwohnern, die sich auf das weite Land verteilen. Der höchste Berg ist der immer Schneebedeckte Citac mit 5.329 Metern. Die traumhafte Andenlandschaft läßt sich hier auch sehr gut mit dem Zug erkunden. Vorbei an Lamaherden, Pampagras und viel “Gegend” halten auch einheimische Musiker mit peruanischen Folkloren an Bord die Gäste bei Laune.

Der “Tren Macho” hält natürlich auch in Huancavelia. Die Einheimischen berichten lächelnd: “Porque sale quiere cuando y llega puede cuando” (der Zug fährt, wann er will und kommt an, wenn er kann). (more…)

Pucallpa in Peru

Die peruanische Stadt Pucallpa liegt im tropischen Amazonasgebiet und ist die Hauptstadt der Region Ucayali. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt ca. 26 Grad C. In der Hauptregenzeit von Oktober bis April fällt durchschnittlich 1570 mm Regen.

Eine Siedlung im heutigen Stadtgebiet wurde bereits im 16. Jahrhundert erwähnt. Die hier ansässigen Quechua-Indianer, deren König Inka genannt wurde, nannten diesen Ort Pucallpa = „rote Erde“.

Nach der Inbetriebnahme der Schnellstraße nach Lima im Jahre 1945 entwickelte sich die Stadt sehr schnell zum Zentrum für das umliegende Gebiet und hat heute mehr als 200.000 Einwohner. Sie leben teilweise von der Landwirtschaft. Es wird Reis, Kaffee und Kakao angebaut. Holz- und Petrolindustrie sowie Tourismus bilden hier weitere Lebensgrundlagen. (more…)

Ceviche - Fischgericht aus Peru

Ceviche ist ein aus Peru in Lateinamerika stammendes Fischgericht. Es eignet sich aufgrund der Zubereitungsart und der Zutaten hervorragend für heiße Sommertage. Ceviche ist in Peru ein Traditionsgericht und nahezu jedes Dorf hat seine eigene Rezeptur.

Die Basis für Ceviche bildet weißes Fischfilet, beispielsweise Zander oder Seeteufel, und Limettensaft. Das rohe Fischfilet wird in Würfel geschnitten und mit dem Limettensaft mariniert, das Ganze wird über Nacht im Kühlschrank stehen gelassen, um ziehen zu können. Durch die Zitronensäure kommt es zu Denaturierung des Eiweißes im Fisch, d.h. es gerinnt und dieser Prozess stellt ein Garen dar.

Etwa 1-2 Stunden vor dem Servieren werden die restlichen Zutaten untergemengt. Hierzu gehören Chili, Salz, Pfeffer, Zwiebeln und Koriander. Zum Servieren wird ein Teller mit Rocoto, ein sehr scharfes, peruianisches Gemüse, Zwiebeln und Paprika bedeckt und der Fisch darauf verteilt. Traditionelle Beilagen sind Süßkartoffeln, Yuca oder gerösteter Mais. Bekannte Variationen sind z.B. Beigabe von Crevetten und Langusten. (more…)

Botschaft von Peru

Die Botschaft von Peru befindet sich in der peruanischen Hauptstadt Lima. Für Touristen ist sie nicht so leicht zu finden. Es empfiehlt sich, in Lima ein gelbes Taxi zu nehmen und sich zur Botschaft fahren zu lassen.

Eine Fahrt kostet ca. 10 bis 20 Soles. Die gelben Taxis gehören zu einem staatlichen Taxiunternehmen und eine Fahrt damit ist sicher zu einem vorher festgelegten Festpreis.

In Deutschland befindet sich die Botschaft von Peru in 10117 Berlin, Mohrenstr. 42. Auskünfte und Nachfragen sind unter der Telefonnummer 030/2064103 oder unter www.emba-peru.de möglich. (more…)

Lima - Stadt mit vielen Seiten

Die peruanische Hauptstadt bietet für jeden Geschmack etwas. Erste Adresse für Touristen sollte der Plaza de Armas sein, der den Mittelpunkt der Stadt bildet.

Er befindet sich in der historischen Altstadt, die zum Weltkulturerbe zählt und durch imposante Bauten aus der Kolonialzeit beeindruckt. Ein weiterer Höhepunkt der Altstadt ist die Kathedrale von Lima, die den Stil mehrerer Epochen vereinigt und ein pompöses Bauwerk darstellt. Ein Besuch des Präsidentenpalastes und des Rathauses ist ebenfalls Pflicht. Museumsbegeisterte finden in einem der vielen Museen (more…)

Truijillo in Peru

Die nördliche peruanische Stadt Truijillo liegt in der Nähe des Pazifiks und punktet durch ihre idealen milden Temperaturen. Hier gibt es kaum Regen und täglich kann man mit Sonnenschein rechnen.

Ein Besuch der Stadt lohnt sich vor allem wegen seiner vielen Kolonialbauten, vorspanischen Ruinen und vor allem durch seine Surfstrände. Die Stadt ist seit 1824 Universitätsitz und bekannt durch ihre vielen Galerien und kleinen Kunstmuseen.

In der letzten Woche des Januars wird in Truijillo die Marinera, der typische Volkstanz der nordperuanischen Küstenbewohner zelebriert. Mehrmals jährlich werden hier Umzüge veranstaltet und es gibt Marinera-Tanzabende und Schönheitswettbewerbe. Ein bekanntes Fest ist das El Festival Internacional de la Primavera, welches jährlich in Perus Frühling, also im September, stattfindet. Während dieser Zeit gibt es Vorführungen von Dressurpferden,
viele Diskos, Kinos und Musikkniepen haben nächtlich geöffnet. (more…)