Musik in Peru

Peru: zwischen Anden und Pazifik, assoziiert mit Nazca-Linien und riesigen Goldvorkommen Atahualpas, dem spanische Konquistador Hernán Cortés, Unabhängigkeit, Kriege, Militärregierung, Demokratisierung und einer multikulturellen Bevölkerung spiegelt das Land in Südamerika seine Vielfalt auch in der Musik wider.

Die Musik in Peru hat nach wie vor viele traditionelle Komponenten wie die Folklore mit ihren temperamentvollen Tänzen, den melancholischen Panflöten und anderen volkstümlichen Musikinstrumenten.

Musik in Peru: Traditionelle Folklore

Die peruanische Kultur ist eng verbunden mit den Andenländern Bolivien und Ecuador, außerdem haben die Quechua-Indianer, die die Nachfahren der Inkas sind, die Musik stark geprägt.

Im Inkareich gab es drei verschiedene Musikformen: die huanca, genutzt für kultische Zwecke, der yaravi, das kleine, leise Lied, das es auch heute noch gibt und den huaino, eine typische Tanzmusik, die hetzutage im Hochland noch sehr beliebt ist.

Klassische Instrumente der Musik in Peru ist die bereits erwähnte Panflöte (Zampona oder Siku), die es in vielen Ausführungen gibt, die Andenflöte (Quena), eine Kerbflöte aus Bambus oder Holz, die eine spezielle Anblastechnik hat, das Charango, ein kleines, mandolinenähnliches Saiteninstrument, das Bombo, eine Trommel, die mit Ziegen- oder Schaffell bespannt ist und das Ch’ullus, ein Rhythmus-Instrument aus mehreren zusammengebundenen (more…)

Inka Trails in Peru: Trecking Tipps für Südamerika

Das Volk der Inka hat mit seinem Verschwinden viele Geheimnisse hinterlassen, die die Menschen bis heute faszinieren. Auf dem Inka Trail in Peru wandern Urlauber auf den Spuren der Inka.

Der Inka Trail in Peru hat eine Gesamtlänge von 43 Kilometern und führt von dem Ort mit der Bezeichnung Kilometer 88 bis nach Machu Picchu. Für die Wanderung auf dem Inka Trails in Peru sollte eine Zeit von etwa vier Tagen eingeplant werden. Der Weg führt vorbei an den Hinterlassenschaften der Inka mitten über die Berge, durch weite Täler und tropische Wälder. Es ist nicht erlaubt, den Inka Weg ohne einen Führer zu betreten. Daher ist es möglich, entweder einen persönlichen Führer zu buchen oder den Weg mit einer Gruppe zu gehen.

Inka Trails - ein Stück Geschichte in Peru erleben

Das Trecking auf dem Trail in Peru ist ein einzigartiges Erlebnis. Die erste Sehenswürdigkeit auf dem Weg sind die Ruinen von Willcaraqay. Besonders anstrengend wird der zweite Tag der Wanderung, denn es geht bergauf. Nach einer langen Wanderung erreichen Reisende auf einer Höhe von 4.200 Metern den Pass der toten Frau. Von hier aus eröffnet sich ein weiter Blick über das Reich der Inka. In den nächsten Tagen jagt eine Sehenswürdigkeit die nächste und der Wanderer kann sich fühlen (more…)

Visum für Peru

Um nach Peru einreisen zu können, wird ein Visum benötigt. Sollten Sie jedoch einen Urlaub in Peru verleben wollen, ist ein Visum vorher nicht zu beantragen, denn es wird in diesem Fall direkt vor Ort ausgestellt. Hier ist es nur erforderlich das der Reisepass noch eine Gültigkeit von 6 Monaten aufweist.

Für touristische Zwecke oder sollten Sie Verwandtschaft in Peru besuchen wollen, haben Sie ein Aufenthaltsrecht von 183 Tagen. Dieser kann jedoch auch nicht verlängert werden. Unbedingt sollte darauf geachtet werden, dass der Aufenthalt von der peruanischen Behörde im Reisepass quittiert wird.

Wird aus geschäftlichen Gründen eine Reise nach Peru unternommen, muss in jedem Fall ein Geschäftsvisum beantragt werden. Dies ist unabhängig von seiner Staatsangehörigkeit. Dieses Visum berechtigt dann zur mehrmaligen Ein und Ausreise nach Peru. Geschäftsreisende haben die Auflage sich innerhalb der ersten 15 tage des Aufenthaltes bei der Finanzbehörde zu melden. (more…)

Ceviche - Fischgericht aus Peru

Ceviche ist ein aus Peru in Lateinamerika stammendes Fischgericht. Es eignet sich aufgrund der Zubereitungsart und der Zutaten hervorragend für heiße Sommertage. Ceviche ist in Peru ein Traditionsgericht und nahezu jedes Dorf hat seine eigene Rezeptur.

Die Basis für Ceviche bildet weißes Fischfilet, beispielsweise Zander oder Seeteufel, und Limettensaft. Das rohe Fischfilet wird in Würfel geschnitten und mit dem Limettensaft mariniert, das Ganze wird über Nacht im Kühlschrank stehen gelassen, um ziehen zu können. Durch die Zitronensäure kommt es zu Denaturierung des Eiweißes im Fisch, d.h. es gerinnt und dieser Prozess stellt ein Garen dar.

Etwa 1-2 Stunden vor dem Servieren werden die restlichen Zutaten untergemengt. Hierzu gehören Chili, Salz, Pfeffer, Zwiebeln und Koriander. Zum Servieren wird ein Teller mit Rocoto, ein sehr scharfes, peruianisches Gemüse, Zwiebeln und Paprika bedeckt und der Fisch darauf verteilt. Traditionelle Beilagen sind Süßkartoffeln, Yuca oder gerösteter Mais. Bekannte Variationen sind z.B. Beigabe von Crevetten und Langusten. (more…)

Botschaft von Peru

Die Botschaft von Peru befindet sich in der peruanischen Hauptstadt Lima. Für Touristen ist sie nicht so leicht zu finden. Es empfiehlt sich, in Lima ein gelbes Taxi zu nehmen und sich zur Botschaft fahren zu lassen.

Eine Fahrt kostet ca. 10 bis 20 Soles. Die gelben Taxis gehören zu einem staatlichen Taxiunternehmen und eine Fahrt damit ist sicher zu einem vorher festgelegten Festpreis.

In Deutschland befindet sich die Botschaft von Peru in 10117 Berlin, Mohrenstr. 42. Auskünfte und Nachfragen sind unter der Telefonnummer 030/2064103 oder unter www.emba-peru.de möglich. (more…)

Nazca-Linien in Perus

Die Nazca-Linien in Perus gehören wohl zu den unglaublichsten archäologischen Funde auf dem ganzen Globus. Die Linien von Nazca sind riesige Geoglyphen in der Wüste bei Nazca und Palpa.

Auf einer Fläche von 500 km² wurden bis zu 20 km lange Linien, welche vollkommen gerade verlaufen, sowie mehrere Dreiecke, trapezförmige Flächen und sogar Figuren von zehn bis mehreren hundert Metern Größe in Südamerika entdeckt. Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Walen kann man beim Flug über die Ebene sehen. Aufmerksam auf die verblüffenden Nazca-Linien wurden Flugpassagiere, als in den 1920er Jahren die ersten kommerziellen Fluglinien über die Nazca-Wüste flogen.

Die Kultur dieser mysteriösen Zeichner stammt Forschern zufolge aus den Tälern des Río Názca, Río Pálpa und Río Ingénio. Die aeltesten Figuren sollen zwischen 800 v. Chr. Entstanden sein und verweisen damit auf eine deutlich frühere kulturellen Entwicklung in der Region um die Stadt Nazca als anhand von Keramikfunden angenommen wurde. (more…)

Sehenswürdigkeiten in Peru

Peru ist eines der interessantesten Länder Südamerikas. Bereits vor Jahrtausenden bewohnten die Inka die Gegend um den Machu Picchu der noch heute interessierte Trekking-Urlauber anzieht.

Die erhabenen Gipfel der Anden prägen deutlich das Landschaftsbild im Osten des Landes aber auch die zahlreichen Quellflüsse des Amazonas und tropische Gegenden gehören zu dem Staat. Der Titicacasee ist nur einer von vielen Seen, um die sich verschiedene Dörfer angesiedelt haben, die ihre ganz eigenen Traditionen beibehielten. Fruchtbare Täler schließen an karge Gebirge und Hochplateaus an. Krasse Gegensätze vereinen sich in diesem Land zu einem eindrucksvollen Ganzen.

Regenwald und hohe Passstraßen bieten eindrucksvolle Bilder und die Begegnung mit liebenswerten Menschen und ungewöhnlichem handwerklichen Geschick. Traditionen und Riten werden hier in luftiger Höhe von Peru noch gepflegt, bestes Beispiel das ehemalige Zentrum Peru, Cusco. Aber auch die neue Hauptstadt Lima hat ihre Reize.

Chan Chan in Peru

Chan Chan - Ein wahrer Schatz der Archäologie und Kultur. Die Hauptstadt des ehemaligen Chimú-Reiches aus präkolumbischen Zeiten liegt im Norden Perus an der Pazifiküste und war wahrscheinlich die größte und prächtigste aus Lehm gebaute Stadt in längst vergangenen Zeiten auf dem südamerikanischen Kontinent.

Die um etwa 1300 entstandene Stadt erstreckt sich auch noch heute mit einer Fläche von etwa 28 km². In ihren besten Zeiten hatte die Stadt ca. 60.000 Einwohner und nicht nur diese Zahl war hoch, sondern auch die Anzahl an Vermögen und Schätzen aus Gold und Silber war beachtlich.

Durch einen Hinterhalt geling es den Inkas, die scheinbar militärisch unbesiegbare Stadt zu erobern. Seitdem verlor die Stadt an Ansehen und Bedeutsamkeit. Als dann schließlich die Spanier den südamerikanischen Kontinetn entdeckten und die das Reich der Inkas eroberten, verblieb nicht viel des Chimú-Reiches. (more…)

Isthmus von Darién - Urwald-Highway

Mittelamerikas Festland, welches zwischen dem Isthmus von Tehuantepec, dem Isthmus von Darién, genau an der Grenze zwischen Panama und Kolumbien liegt, bezeichnet man als Zentralamerika.

1923 entstand die Idee, einen zusammenhängenden und interkontinentalen, befahrbare Weg entstehen zu lassen, beschlossen wurde dieses Projekt jedoch erst 1936. Seither wird aber sehr fleißig an diesem, Unternehmen geplant und gebaut und erste Erfolge sind auch schon verzeichnet. Denn bis auf die 90 km lange Urwaldfläche am Darien ist die komplette Strecke befahrbar.

Die Panamericana passiert dabei sehr viele unterschiedliche Klimazonen, wo vom dichten stickigen Dschungel, als auch Hochpassgebirge dabei sein. Zudem durchquert der Isthmus von Darién 14 bis 19 verschiedene Staaten. Daher kann man von ein einheitliche Beschilderung oder gar Nutzbarkeit nicht sprechen. Auch Teile des Highways sind nur teilweise befahrbar, nämlich nur dann, wenn die Trockenzeit herrscht. In allen anderen zweiten des Jahres ist es sehr gefährlich, diese Highways zu befahren.

Arequipa in Peru – Die „Weiße“ Stadt ist Weltkulturerbe

In Arequipa stehen einige der beeindruckenden peruanischen Kolonialbauten, wie sie sonst nirgendwo zu sehen sind. In einer durch Vulkane beherrschten Landschaft liegt das heute eher beschauliche Arequipa zwischen den teils bewachsenen Kratern und schneebedeckten Vulkanen, wie eine kleine weiße Perle. Die direkten vulkanischen Nachbarn der Stadt sind der Misti, der Chachani und der Pichupichu.

Während vielerorts in Peru das Augenmerk auf den Bauten der präkolumbianischen Zeit liegt, sieht man im südlich gelegenen Arequipa herrliche weiße Bauten aus der spanischen Kolonialzeit. Da Arequipa von Vulkanen umgeben ist, nutzte man das weiße vulkanische Gestein, das rund um die Stadt zu finden ist um einen herrlichen Stadtkern zu errichten. Dort gibt es einen Hauptplatz (Plaza de Armas) an dem auch eine Kathedrale ansässig ist.

Im Jahr 2000 wurde dieses Stadtzentrum von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Eine der weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt ist das Kloster Convento de Santa Catalina wo früher einmal die Töchter der reicheren Bewohner der Stadt von ihren Familien untergebracht wurden. Sie sollten ihnen einen guten Platz im Himmel sichern.
Das Museo Santuarios Andino zeigt Exponate, die auf die weit vor der Kolonialzeit datiert sind. Wichtige Funde aus dem Süden Perus, speziell der Anden, werden hier den Besucher zugänglich gemacht. Darunter auch eine Inka-Mumie. (more…)