Chicha Morada - antialkoholisches Nationalgetränk der Peruaner

Die Chicha Morada ist ein traditionelles, antialkoholisches Nationalgetränk der Peruaner. Vor allem auf den Märkten kann man die Chicha Morada kaufen und in der Hauptstadt Lima.

Das süßliche Erfrischungsgetränk sollte aber gerade auf den Straßenmärkten mit Vorsicht genossen werden, um Magenprobleme aufgrund von nicht sauberen Wassers zu vermeiden. Hauptbestandteil ist der in Peru wachsende Lila-Mais, der in Peru „maiz morada“ heißt. (more…)

Ancash und die Sierra – Berg und Tal in Peru

Eine bizarre Schönheit sind die peruanischen Anden, genannt die Sierra. Sie umfasst gewaltige Gebirgszüge, durchzogen von schroffen Längstälern. Überflöge man diese Landschaft, dann bekäme man einen Eindruck von deren unglaublichen Vielfalt: staubtrockene Canyons wechseln sich ab mit reißenden Flüssen, fünf-und sechs tausend Meter hohe Giganten werden von Gebirgsdurchbrüchen regelrecht zerteilt.

Die Kordilleren laufen wie eine Ader durch die Sierra. Von West nach Ost ziehen sich die „Schwarzen Kordilleren“, gefolgt von den „Weißen Kordilleren“, wo der höchste Berg Perus, der Huascarán 6.768 m in den Himmel ragt. Die nördlichen Anden reichen noch nicht bis zur Schneegrenze, sind dafür aber umso vegetationsreicher. In den Zentralanden jedoch gibt es weithin kristallblaue Gletscher zu sehen.

Die peruanische Region Ancash liegt wie eingebettet in den Anden. Hier leben auf einer  Fläche von 35.914,41 km²  1.039.415 Menschen. Ancash liegt nördlich Pazifik und wird im Osten vom Fluss Marañón begrenzt.

Die Hauptstadt Huaraz ist die größte Stadt im Santa-Tal und wichtiger Ausgangspunkt für Expeditionen in die „Weißen Kordilleren“. Zweimal wurde die Hauptstadt von  Naturgewalten heimgesucht und zerstört. 1941 überschwemmte eine riesige Flutwelle die Stadt und 1970 erschütterte ein starkes Erdbeben die ganze Region. Aber jedes Mal ist die Stadt danach wiederauferstanden und lebt heute vor allem vom wachsenden Tourismus. (more…)

Bräuche in Peru

Feiert man in Peru eigentlich Silvester? Und wenn, wie? Es gibt sogar eigens einen brauch für Silvester, ähnlich wie viele andern Länder dieser erde auch haben. In Peru gibt es den Brauch „doze uvas“ was soviel wie “die zwölf Trauben” heißt.

Diese 12 Trauben werden um zu den Glockenschlägen gegessen, für jeden Glockenschlag eine Traube.
Und jeder dieser Trauben symbolisiert einen Monat des neuen Jahres und soll Glück und nur Gutes bringen. Noch interessanter ist der Brauch mit den Puppen:  aus alten Kleidungsstücken baut man sich eine kleine Puppe. Dieser soll man nach Möglichkeit das Gesicht eines berühmtes Menschen geben. Das beliebteste Motiv soll der peruanische Präsident Alan Garcia sein, sagt man.

Dieses Püppchen wird dann bis 24 Uhr verspottet und um Mitternacht zum Jahreswechsel verbrannt.

Manchmal werden in der peruanischen Kultur aber zum Jahreswechsel auch Blumen ins Meer geworfen und stecken rote und/oder weiße Kerzen in den Sand. Sie sollen für das Glück in der Liebe stehen und die weißen wiederum den Frieden.
Farben sind eh ein ein wichtiges, wenn es um Bräuche in Peru und Südamerika geht. So trägt man in der Silvesternacht rote Unterwäsche, welche das Finden der großen Liebe unterstützen soll. Trägt man weiße Unterwäsche, so soll sie ein harmonisches Leben besiegeln.

Geheimnisvolle Sehenswürdigkeiten einer Rundreise durch Peru

Was ich auf meiner Peru-Rundreise zu sehen bekam, ist wirklich außergewöhnlich, denn das Land erzählt die bewegende Geschichte der Ureinwohner Südamerikas.
Grandiose Panoramalandschaften begleiteten mich auf meinen Entdeckungstouren und bleiben unvergesslich.

Der berühmte Titicaca-See war für mich ein besonderer Höhepunkt meiner Reise. Er befindet sich in 3812 Metern Höhe und ist der größte See Südamerikas. Er liegt auf der Hochebene der Anden, auf dem Altiplano. Im See leben viele seltene Tierarten, unter anderem der Titicaca-Taucher. Aufgrund seiner kurzen Flügel, kann er leider nicht fliegen. (more…)

Peru - Reich an fremden Kulturen

Wer ein Land sucht, dass von der Mystik vergangener Kulturen umgeben ist und dazu noch Meer, Wüste und Berge zu bieten hat, der sollte nach Peru reisen.

Bekannt ist Peru als das Reich der Inka, wobei sich das Wort “Inka” lediglich auf den Herrscher bezieht und keinesfalls auf ein ganzes Volk. Das Inkareich war in seinen Ausmaßen größer als das heutige Peru und dehnte sich über Bolivien, den Norden Chiles, einen Teil Argentiniens und das heutige Equador aus. Peru wird auch immer wieder mit dem Bedriff “Goldland” in Verbindung gebracht, was ebenfalls auf die Kultur der Inkas zurückzuführen ist. (more…)