Machu Picchu: Inka Ruinen in Peru

Machu Picchu, die bekannteste Ruinenstadt Perus, einst von den Inka angelegt, wurde nach über 400 Jahren Dornröschenschlaf von dem Deutschen August Berns neu entdeckt, Aber erst 44 Jahre später stieß der US-Amerikaner Hiram Bingham wieder auf diesen Ort.

Machu Picchu - “alter Gipfel” - heißt diese auf einem ausgeklügelten Terrassen-System angelegte Stadt, die in einer Höhe von 2360 Metern zwischen zwei Bergen, dem Machu Picchu und dem Huayna Picchu auf einem Bergrücken thront. Der Name dieses Ortes lautete wohl ursprünglich Vilcabamba, er bot Platz für bis zu 4000 Einwohner. In den folgenden Jahrhunderten wurde dann der Name Machu Picchu immer wieder mal in Dokumenten erwähnt, auch wenn einige Forscher heute der Meinung sind, dass der originale Name nicht bekannt sei. Fest hingegen steht, dass die Stadt durch einen Inkastamm, der sich selbst als “Kinder des Sonnengottes Inti” bezeichnete, im 15. Jahrhundert errichtet wurde.

Die Terrassenstadt Machu Picchu: alter Gipfel der Inka

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Tikal: eine antike Mayastadt

Inmitten der Regenwälder im nördlichen Guatemala, eröffnet sich die Mayastadt Tikal. Ihre Blütezeit erreichte sie während der klassischen Maya-Periode zwischen dem 3. und 9. Jahrhundert. Heute ist sie ein beliebtes Ziel der Touristen in Mittelamerika.

Der Park, der Tikal umgibt, misst über 500km². Er ist geschützt und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Insgesamt finden sich hier etwa 3000 Monumente. Das gesamte Areal ist sehr gut erforscht, insbesondere aufgrund einer Vielzahl von gut erhaltenen Zeitdokumenten, kann der Besucher einiges über die Mayastadt lernen. Nachdem Tikal teilweise bis zu 200.000 Einwohner gehabt haben könnte (eine enorm große Zahl zu jener Zeit), begann der Niedergang wahrscheinlich Anfang bis Mitte des neunten Jahrhunderts. Und trotz der guten Dokumentierung der Geschichte Tikals, weiß man über die entscheidenden Gründe des Niedergangs wenig. In der Wissenschaft wird immer wieder eine These diskutiert, vollständig durchgesetzt hat sie sich indes noch nicht: In Yucatán (Teil des nördlichen Guatemalas und süd-östlichen Mexikos) scheint es zu jener Zeit eine langanhaltene Dürre gegeben haben, die letztlich die Mayas aus dieser Region zwang, sich andernorts anzusiedeln.

Anders als bei vielen sonstigen (more…)

Huancavelia in Peru

Huancavelia gilt als die Perle Perus und liegt mit einer Fläche von knapp über 22.000 km² in den zentralperuanischen Anden. Besonders sehenswerte Ruinen der Adoben liegen zwischen den Gebirgen Marcavalle und Urpicota.

Huancavelia ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz mit zirka 400.000 Einwohnern, die sich auf das weite Land verteilen. Der höchste Berg ist der immer Schneebedeckte Citac mit 5.329 Metern. Die traumhafte Andenlandschaft läßt sich hier auch sehr gut mit dem Zug erkunden. Vorbei an Lamaherden, Pampagras und viel “Gegend” halten auch einheimische Musiker mit peruanischen Folkloren an Bord die Gäste bei Laune.

Der “Tren Macho” hält natürlich auch in Huancavelia. Die Einheimischen berichten lächelnd: “Porque sale quiere cuando y llega puede cuando” (der Zug fährt, wann er will und kommt an, wenn er kann). (more…)

Pucallpa in Peru

Die peruanische Stadt Pucallpa liegt im tropischen Amazonasgebiet und ist die Hauptstadt der Region Ucayali. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt ca. 26 Grad C. In der Hauptregenzeit von Oktober bis April fällt durchschnittlich 1570 mm Regen.

Eine Siedlung im heutigen Stadtgebiet wurde bereits im 16. Jahrhundert erwähnt. Die hier ansässigen Quechua-Indianer, deren König Inka genannt wurde, nannten diesen Ort Pucallpa = „rote Erde“.

Nach der Inbetriebnahme der Schnellstraße nach Lima im Jahre 1945 entwickelte sich die Stadt sehr schnell zum Zentrum für das umliegende Gebiet und hat heute mehr als 200.000 Einwohner. Sie leben teilweise von der Landwirtschaft. Es wird Reis, Kaffee und Kakao angebaut. Holz- und Petrolindustrie sowie Tourismus bilden hier weitere Lebensgrundlagen. (more…)

Lima - Stadt mit vielen Seiten

Die peruanische Hauptstadt bietet für jeden Geschmack etwas. Erste Adresse für Touristen sollte der Plaza de Armas sein, der den Mittelpunkt der Stadt bildet.

Er befindet sich in der historischen Altstadt, die zum Weltkulturerbe zählt und durch imposante Bauten aus der Kolonialzeit beeindruckt. Ein weiterer Höhepunkt der Altstadt ist die Kathedrale von Lima, die den Stil mehrerer Epochen vereinigt und ein pompöses Bauwerk darstellt. Ein Besuch des Präsidentenpalastes und des Rathauses ist ebenfalls Pflicht. Museumsbegeisterte finden in einem der vielen Museen (more…)

Truijillo in Peru

Die nördliche peruanische Stadt Truijillo liegt in der Nähe des Pazifiks und punktet durch ihre idealen milden Temperaturen. Hier gibt es kaum Regen und täglich kann man mit Sonnenschein rechnen.

Ein Besuch der Stadt lohnt sich vor allem wegen seiner vielen Kolonialbauten, vorspanischen Ruinen und vor allem durch seine Surfstrände. Die Stadt ist seit 1824 Universitätsitz und bekannt durch ihre vielen Galerien und kleinen Kunstmuseen.

In der letzten Woche des Januars wird in Truijillo die Marinera, der typische Volkstanz der nordperuanischen Küstenbewohner zelebriert. Mehrmals jährlich werden hier Umzüge veranstaltet und es gibt Marinera-Tanzabende und Schönheitswettbewerbe. Ein bekanntes Fest ist das El Festival Internacional de la Primavera, welches jährlich in Perus Frühling, also im September, stattfindet. Während dieser Zeit gibt es Vorführungen von Dressurpferden,
viele Diskos, Kinos und Musikkniepen haben nächtlich geöffnet. (more…)

Ancash in Peru

Ancash gehört wohl zu einer der bekanntesten Gegenden von Peru. Mitten gelegen in den Anden bietet der Ort mit seiner Hauptstadt einen Platz zum Leben für mehr als 1.039.415 Menschen.

Da Ancash eine sehr große Gegend ist, wurde diese durch die Politik in 20 Provinzen mit etwas 165 Distrikten aufgeteilt. So ist es einfacher die Entwicklung im Land, vor allem was die Bevölkerung angeht, zu überblicken.
Die stetig steigende Bevölkerungszahl liegt vor allem an der Altersverteilung. Immer mehr junge Leute finden sich heute hier und die Geburtenrate steigt.

Doch nicht nur Unmengen von Bergen finden sich in der Region, sondern im Norden grenzt Ancash direkt an den Pazifik. Was den Tourismus angeht zieht es viele eher in die Städte von Peru, aber ach die Gegend von Ancash hat für Abenteurer einiges zu bieten. (more…)

Sehenswürdigkeiten in Peru

Peru ist eines der interessantesten Länder Südamerikas. Bereits vor Jahrtausenden bewohnten die Inka die Gegend um den Machu Picchu der noch heute interessierte Trekking-Urlauber anzieht.

Die erhabenen Gipfel der Anden prägen deutlich das Landschaftsbild im Osten des Landes aber auch die zahlreichen Quellflüsse des Amazonas und tropische Gegenden gehören zu dem Staat. Der Titicacasee ist nur einer von vielen Seen, um die sich verschiedene Dörfer angesiedelt haben, die ihre ganz eigenen Traditionen beibehielten. Fruchtbare Täler schließen an karge Gebirge und Hochplateaus an. Krasse Gegensätze vereinen sich in diesem Land zu einem eindrucksvollen Ganzen.

Regenwald und hohe Passstraßen bieten eindrucksvolle Bilder und die Begegnung mit liebenswerten Menschen und ungewöhnlichem handwerklichen Geschick. Traditionen und Riten werden hier in luftiger Höhe von Peru noch gepflegt, bestes Beispiel das ehemalige Zentrum Peru, Cusco. Aber auch die neue Hauptstadt Lima hat ihre Reize.

Huacachina - eine Paradies in Mitten einer Oase

Huacachina zählt zu den beliebtesten touristischen Attraktionen, die Peru zu bieten hat. Huacachina ist ein Ort der sich in der Provinz Peru befindet und einige Kilometer von der Stadt Ica entfernt ist.

Die Einwohnerzahl lag 1999 bei ca. 200 Bewohnern der kleinen Stadt. Der sehenswerte Ort liegt in Mitten einer Oase, umgeben von der ewigen Weite der Wüste. Genau das Richtige also für Menschen, die es in die Einsamkeit, bzw. in ein kleines ” Abenteuer” treibt. Mit einer Höhe von (more…)

Chan Chan in Peru

Chan Chan - Ein wahrer Schatz der Archäologie und Kultur. Die Hauptstadt des ehemaligen Chimú-Reiches aus präkolumbischen Zeiten liegt im Norden Perus an der Pazifiküste und war wahrscheinlich die größte und prächtigste aus Lehm gebaute Stadt in längst vergangenen Zeiten auf dem südamerikanischen Kontinent.

Die um etwa 1300 entstandene Stadt erstreckt sich auch noch heute mit einer Fläche von etwa 28 km². In ihren besten Zeiten hatte die Stadt ca. 60.000 Einwohner und nicht nur diese Zahl war hoch, sondern auch die Anzahl an Vermögen und Schätzen aus Gold und Silber war beachtlich.

Durch einen Hinterhalt geling es den Inkas, die scheinbar militärisch unbesiegbare Stadt zu erobern. Seitdem verlor die Stadt an Ansehen und Bedeutsamkeit. Als dann schließlich die Spanier den südamerikanischen Kontinetn entdeckten und die das Reich der Inkas eroberten, verblieb nicht viel des Chimú-Reiches. (more…)