Arequipa in Peru – Die „Weiße“ Stadt ist Weltkulturerbe

In Arequipa stehen einige der beeindruckenden peruanischen Kolonialbauten, wie sie sonst nirgendwo zu sehen sind. In einer durch Vulkane beherrschten Landschaft liegt das heute eher beschauliche Arequipa zwischen den teils bewachsenen Kratern und schneebedeckten Vulkanen, wie eine kleine weiße Perle. Die direkten vulkanischen Nachbarn der Stadt sind der Misti, der Chachani und der Pichupichu.

Während vielerorts in Peru das Augenmerk auf den Bauten der präkolumbianischen Zeit liegt, sieht man im südlich gelegenen Arequipa herrliche weiße Bauten aus der spanischen Kolonialzeit. Da Arequipa von Vulkanen umgeben ist, nutzte man das weiße vulkanische Gestein, das rund um die Stadt zu finden ist um einen herrlichen Stadtkern zu errichten. Dort gibt es einen Hauptplatz (Plaza de Armas) an dem auch eine Kathedrale ansässig ist.

Im Jahr 2000 wurde dieses Stadtzentrum von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Eine der weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt ist das Kloster Convento de Santa Catalina wo früher einmal die Töchter der reicheren Bewohner der Stadt von ihren Familien untergebracht wurden. Sie sollten ihnen einen guten Platz im Himmel sichern.
Das Museo Santuarios Andino zeigt Exponate, die auf die weit vor der Kolonialzeit datiert sind. Wichtige Funde aus dem Süden Perus, speziell der Anden, werden hier den Besucher zugänglich gemacht. Darunter auch eine Inka-Mumie. (more…)

Huanuco in Peru

Huanuco ist seit jeher ein geschichtsträchtiger Ort im südamerikanischen Peru und liegt im Herzen des Landes. Die Stadt liegt am Fluss Huallaga, dessen Regionen bekannt sind für ihre Produktion von Obst, Kakao und Kaffee. In Huanuco fand man die ältesten Nachweise menschlicher Besiedlung, den sogenannten Lauricocha Menschen.

Im Jahre 1539 gegründet, war Huanuco während der Kolonialzeit ein wichtiges kulturelles Zentrum, von dem noch heute zahlreiche Bauwerke zeugen. Der Dom und Kirchen, wie San Christóbal oder San Francisco machen deutlich, wie wichtig die Stadt früher war.

Der Ort ist wahrscheinlich nur unter Peru-Insidern bekannt, aber aufgrund der Flora und Fauna des angrenzenden Nationalparks wird die Stadt immer beliebter. Auf die schönsten Landschaften des Nationalparks trifft man am Fuße des Gebirges Pumaringri. Die Umrisse der Bergkette sollen an den Rücken einer schlafenden Frau erinnern, die in ewiger Stille ruht. Eine Besonderheit der Bergkette sind die vielen Vogelarten, die sich hier angesiedelt haben.

Aber nicht nur für Wissenschaftler lohnt sich ein Besuch von Huanuco. Wenn sie mehr über die Geschichte der ersten menschlichen Besiedlung erfahren und atemberaubende Natur genießen wollen, dann reisen sie in die peruanische Stadt.

Piura - typische Stadt Perus

Piura ist eine Stadt im Norden von Peru und Hauptstadt der gleichnamigen Region Piura, am Piura-Fluss gelegen. Mit rund 362.000 Einwohnern (2005) ist Piura die sechstgrößte Stadt des Landes, auch wenn Piura bereits 1532 von Francisco Pizarro als San Miguel de Piura gegründet wurde.

Damit war sie auch die erste spanische Stadt auf Boden des heutigen Peru. Heute sind allerdings nur noch sehr wenige Gebäude aus der Kolonialzeit erhalten, die Kathedrale bspw. stammt aus dem Jahr 1588.

In der Wüstenlandschaft Nordperus gibt es viele fruchtbare Täler, dem einstigen Gebiet der Tallan-Kultur, sind es die populären Fiestas, welche der sozialen Ordnung im Leben der Bauern eine Kontinuität geben. Dem fröhlichen Einwohner der Stadt Piura sagt man einen  typischen singenden Tonfall nach.

Im Jahr 1532 wurde von Francisco Pizarro die erste Stadt gegründet, welche den klangvollen Namen  „San Miguel de Piura” trägt. Im Ort Catacaos stellen die Kunsthandwerker herrliche Produkte aus Stroh, Baumwolle, Filigranarbeiten in Gold und Silber her. Der Küche sagt man nur Gutes nach, wovon man sich in den typischen Gaststätten, den „Picanterias“ am besten selber überzeugt. (more…)