Peru: Land der Gegensätze. Wüste an der Küste, in den Anden erheben sich Berge über 6500 Meter in den Himmel, auf ihren Gipfeln ruht das ewige Eis und im Amazonasgebiet herrscht der tropische Regenwald.

Zur Grenze Boliviens erstreckt sich der gigantische Titicaca-See mit seiner einzigartigen Flora und Fauna. Es ist wahrlich See der Superlative: Mit einer Länge von 194 Kilometern, einer Breite von 65 Kilometern ist er nicht nur der größte See Südamerikas, sondern könnte den Bodensee fast 13 Mal fassen. Doch mit der Größe ist es nicht getan. Der Titicacasee liegt auf einer Höhe von 3.810 Metern (zum Vergleich: die Zugspitze erreicht gerade einmal 2.962 Meter Höhe) und ist der am höchsten gelegene schiffbare See der Welt!

In seinem Osten säumen die gigantischen schneebedeckten Königskordilleren sein Ufer und überall findet man Spuren längst vergangener Zeiten. Trotz schwieriger Lebensbedingungen siedelte sich einstige Hochkultur der Inka an, die es verstand, ein ausgeklügeltes System aus Be- und Entwässerung zu entwickeln, das den Boden fruchtbar machte.

Besucher des Titicaca-Sees können sich auf ein einzigartiges Erlebnis freuen. Bei Bootsfahrten über den See kann man den Uro Indianern begegnen, die auf schwimmenden Schilfinseln auf dem Wasser leben.

Ein Besuch beim Titicaca-See ist auf jeden Fall ein atemberaubendes Abenteuer, das in die alte Kultur Perus eintauchen lässt und alle in seinen Bann ziehen wird!