Wer ein Land sucht, dass von der Mystik vergangener Kulturen umgeben ist und dazu noch Meer, Wüste und Berge zu bieten hat, der sollte nach Peru reisen.

Bekannt ist Peru als das Reich der Inka, wobei sich das Wort “Inka” lediglich auf den Herrscher bezieht und keinesfalls auf ein ganzes Volk. Das Inkareich war in seinen Ausmaßen größer als das heutige Peru und dehnte sich über Bolivien, den Norden Chiles, einen Teil Argentiniens und das heutige Equador aus. Peru wird auch immer wieder mit dem Bedriff “Goldland” in Verbindung gebracht, was ebenfalls auf die Kultur der Inkas zurückzuführen ist.

In Peru treffen wir auf die trockendste Wüste der Erde, die Atacamawüste, welche ein Geheimnis birgt, dass uns Menschen bis heute verschlossen bleibt. Dort befinden sich auf dem Nazcaplateau, auf einer Fläche von 250 Quadratkilometern, bis zu 10km lange Linien und Tierzeichnungen, die aus der Luft betrachtet, eine gewisse Geometrie ergeben. Diese 2000 Jahre alten, bis heute unerklärlichen Geoglyphen sind die Hauptattraktion Perus.
Im Zentrum des Inkareiches, in der Hauptstadt Cuzco treffen zahlreiche Inkapfade zusammen. Diese dienten, neben dem Transport von Waren, hauptsächlich der Nachrichtenübermittlung durch sogenannte Chasqui-Läufer.
Zwischen dem Huayna Picchu und dem Machu Picchu findet man die Ruinen von Machu Picchu, dem Heiligtum der Inkas. Bis heute ist noch nicht eindeutig geklärt, ob sie als Zufluchtsort oder als Observatorium dienten.

Genau zwischen Peru und Brasilien liegt der größte See Südamerikas, der Titicacasee, der mit 4000m über dem Meeresspiegel gleichzeitig das höchstgelegene schiffbare Gewässer ist. Die bekanntesten Attraktionen auf diesem See sind die rund 35 schwimmenden Inseln der Uru Indianer. Diese, aus Totora-Schilf bestehenden Inseln, sind im See verankert und dienten den Uru Indianen zur Flucht bei einem Angriff. Die Inseln sind heute von bis zu acht Familien bewohnt und besitzen außerdem jeweils eine Schule, ein Gemeindeamt und einen Aussichtsturm.