Der Park Bahuaja-Sonene in Peru wurde am 17. Juli 1996 zum Nationalpark erklärt und er umfasst das Naturschutzgebiet von Tambopata - Candamo und das Territorium des alten  Heiligtums Pampas del Heath.

Bei der Gründung dieses Parks nahmen genossenschaftliche und soziale Organisationen, sowie Behörden, Spezialisten und lokale Dorfgemeinschaften von Madre de Dios und Puno teil.

In diesem Gebiet von Peru gibt keine richtigen Dörfer und daher ist es kaum bewohnt. So finden hier seltene Tierarten, die  vor dem Aussterben bedroht sind, wie der Tapir, der Geoffroy-Klammeraffe und der Rotgesichtklammeraffe.

In Bahuaja - Sonene stehen auch Säugetiere wie der Sumpfhirsch und der “Lobo de crin”, eine seltene  Wolfsart, unter Artenschutz und man hofft, dass ich diese Tierart dort erholt und die Bestände sich wieder erholen werden. Weitere, vom Aussterben bedrohte Tierarten, die dort ein geschützten Lebensort finden sind der Riesenotter, die Biberratte, der Buschhund, schwarze Kaimane und die seltene Adlerart  des Würgadlers.   Der Park ist aber auch ein Zufluchtsort für circa 450 Vogelarten, wovon 17 ursprünglich aus Peru stammen. Auch Insekten, wie Schmetterlinge, Libellen und Baumameisen finden dort einen artgerechten Lebensraum vor. Seine Fläche erstreckt sich über 537053, 25 Hektar und ist ein einzigartiges Ökosystem in Peru.

Die Hauptabsicht des Nationalparks Bahuaja – Sonene in Peru ist es, die landschaftliche Schönheit des südlichen Urwaldes zu erhalten und das einzig bestehende Exempel an feucht tropischen Savannen in Peru mit seiner Flora und Fauna zu schützen.