Abwechslungsreicher kann ein Trekking-Urlaub kaum sein. Von Regenwald bis Hochgebirge kann man alles in Peru erleben: Beeindruckende Landschaften und kulturelle Highlights gleich nebeneinander. Von Lima aus kann man quer durch das ganze Land reisen. Flüge nach Südamerika sind zwar vergleichsweise teuer, aber die Investition lohnt sich. Peru ist eins DER Ziele für Trekking-Urlauber, gerade weil man durch unterschiedliche Landschaften, mit der Kultur und Natur des Landes in Berührung kommt.

Rund 300km von Lima entfernt, befinden sich die mehr als 2000 Jahre alten Nasca-Linien, die Archäologen wie Anthropologen noch heute Rätsel aufgeben. Über eine riesige Fläche verteilt, zeigen die Linien: Darstellungen von Tieren oder Menschen und geometrische Muster, die man allerdings nur vom Flugzeug aus erkennen kann.
Cusco, selbst einst „Nabel der (Inka-) Welt“, ist ebenfalls begehrt. Von dort aus kann man in das „heilige Tal“ der Inkas reisen und den Markt von Pisac besuchen, wo traditionelle Kunsthandwerk angeboten wird. Die Terrassen des fruchtbaren Tales, die die Inkas für landwirtschaftliche Zwecke bauten, erstrecken sich über mehrere hundert Höhenmeter und sind ebenfalls sehr beeindruckend.

Beliebtes Ziel der Trekking-Touristen, ist der Machu Picchu, der ca. 75km von Cusco entfernt liegt. Machu Picchu ist eine imposante Ruinenstadt und liegt inmitten der Anden auf etwa 2.360m Höhe. Mittlerweile Weltkulturerbe der UNESCO, wird um den Erhalt dieser Sehenswürdigkeit gekämpft, deshalb ist die Besucherzahl begrenzt. Um Schäden durch Massentourismus zu vermeiden, darf nur noch eine begrenzte Anzahl von Besuchern über das Areal.

Wer tatsächlich auf den Spuren der Inkas wandeln will, wählt den „Inka-Pfad“, der von dem Urubamba-Tal aus bis zum Sonnentor führt. Für diese Wanderung benötigt man zwei oder vier Tage Zeit und eine gute Kondition, da man auf dem Weg drei Bergpässe zu überwinden hat.

Was diesen Pfad zum Erlebnis macht, sind die tiefen Schluchten und tropischen Täler, die man durchquert. Dieser Weg darf nur noch als geführte Wanderung unternommen werden, die aber bei verschiedenen Veranstaltern buchbar ist. Dennoch empfiehlt sich, das mit einem ausreichenden Vorlauf zu tun.

An der Grenze zu Bolivien findet sich der Titicaca-See. Besonders interessant sind die schwimmenden Inseln und die Grabtürme von Sillustani, die schon vor den Inka auf den See hinabschauten. Aber auch die Einwohner selbst, denn anders als in den meisten Teilen von Peru wird hier kaum Spanisch gesprochen.

Es gibt viele Ziele, die man in Peru in Angriff nehmen kann. Ob allein oder in der Gruppe – sowohl Südküste als auch das Landesinnere sind grandios.