Trekkingurlaube gewinnen immer mehr an Bedeutung. Unbekanntere Touren werden von langjährigen Trekkingurlaubern deshalb immer stärker bevorzugt. Zu ihnen gehört auch die Strecke um und auf den Vuelta al Ausangate in den peruanischen Anden.

Der Berg Ausangate(auch Apu  Auzangate) ist der höchste Berg in der Region um Cusco und heiliger Berg (Apu) der Indios, die in etwa 4700m bei einer Kirche zu Fronleichnam das „Schneesternfest“ feiern. Hier werden den Berggöttern genauso wie einem heilbringenden Kreuz Opfergaben dargebracht. Eine bunte Prozession setzt sich in dieser Zeit gen der Kirch in Bewegung.

Der Vuelta al Ausangate ist einer der Berge, die der Österreicher Heinrich Harrer in den Fünfzigerjahren, nach seinem Tibet-Aufenthalt bezwang. 1953 war er derjenige der als Erster den Gipfel des Berges bestieg. Der höchste Berg der Cordillera Vilcanota ist 6372m hoch. An der Ostseite schließt sich der peruanische Teil des Amazonas an der Rest ist von bergen eingeschlossen.Der Trek um den Ausangate ist anspruchsvoll, innerhalb der Tour wird man einen Höhenunterschied von 2000m überwinden müssen. Also sollte man schon einmal größere Höhenmeter überwunden haben. Eine Tour dauert zwischen fünf und sechs Tagen, allerdings sollte man sich erst akklimatisieren, bevor man mit dem Aufstieg beginnt. Ausgangspunkt für Touren am Vuelta al Ausangate, ist die Stadt Tinqui.

Durch seine Lage unweit von Cusco, kann man auch vor Antritt des Treks die alten Städte der Inka wie den  Machu Picchu besuchen. Im Hochland trifft man auf Alpaca- und Lamahirten auf saftigen grünen Wiesen.

Der Zeitraum für eine Reise zum Ausangate ist April/Mai bis Oktober, die Zeit davor und danach sind die Wintermonate in den Anden, da ist an ein Vorankommen nicht zu denken. Hochsaison ist von Juni bis August.
Landschaftlich hat der Vuelta al Ausangante viel zu bieten Bergmassiv, weite Gletscher mit türkisblauen Gletscherseen, sandige Anhöhen, die in mehreren Farben erscheinen und einen weiten Blick in die Ferne.

Am Fuß des Berges gibt es heiße Quellen, die vor und nach der Tour ein bisschen Wellness an den Berg zaubern.