Ceviche - Fischgericht aus Peru

Ceviche ist ein aus Peru in Lateinamerika stammendes Fischgericht. Es eignet sich aufgrund der Zubereitungsart und der Zutaten hervorragend für heiße Sommertage. Ceviche ist in Peru ein Traditionsgericht und nahezu jedes Dorf hat seine eigene Rezeptur.

Die Basis für Ceviche bildet weißes Fischfilet, beispielsweise Zander oder Seeteufel, und Limettensaft. Das rohe Fischfilet wird in Würfel geschnitten und mit dem Limettensaft mariniert, das Ganze wird über Nacht im Kühlschrank stehen gelassen, um ziehen zu können. Durch die Zitronensäure kommt es zu Denaturierung des Eiweißes im Fisch, d.h. es gerinnt und dieser Prozess stellt ein Garen dar.

Etwa 1-2 Stunden vor dem Servieren werden die restlichen Zutaten untergemengt. Hierzu gehören Chili, Salz, Pfeffer, Zwiebeln und Koriander. Zum Servieren wird ein Teller mit Rocoto, ein sehr scharfes, peruianisches Gemüse, Zwiebeln und Paprika bedeckt und der Fisch darauf verteilt. Traditionelle Beilagen sind Süßkartoffeln, Yuca oder gerösteter Mais. Bekannte Variationen sind z.B. Beigabe von Crevetten und Langusten. (more…)

Botschaft von Peru

Die Botschaft von Peru befindet sich in der peruanischen Hauptstadt Lima. Für Touristen ist sie nicht so leicht zu finden. Es empfiehlt sich, in Lima ein gelbes Taxi zu nehmen und sich zur Botschaft fahren zu lassen.

Eine Fahrt kostet ca. 10 bis 20 Soles. Die gelben Taxis gehören zu einem staatlichen Taxiunternehmen und eine Fahrt damit ist sicher zu einem vorher festgelegten Festpreis.

In Deutschland befindet sich die Botschaft von Peru in 10117 Berlin, Mohrenstr. 42. Auskünfte und Nachfragen sind unter der Telefonnummer 030/2064103 oder unter www.emba-peru.de möglich. (more…)

Lima - Stadt mit vielen Seiten

Die peruanische Hauptstadt bietet für jeden Geschmack etwas. Erste Adresse für Touristen sollte der Plaza de Armas sein, der den Mittelpunkt der Stadt bildet.

Er befindet sich in der historischen Altstadt, die zum Weltkulturerbe zählt und durch imposante Bauten aus der Kolonialzeit beeindruckt. Ein weiterer Höhepunkt der Altstadt ist die Kathedrale von Lima, die den Stil mehrerer Epochen vereinigt und ein pompöses Bauwerk darstellt. Ein Besuch des Präsidentenpalastes und des Rathauses ist ebenfalls Pflicht. Museumsbegeisterte finden in einem der vielen Museen (more…)

Truijillo in Peru

Die nördliche peruanische Stadt Truijillo liegt in der Nähe des Pazifiks und punktet durch ihre idealen milden Temperaturen. Hier gibt es kaum Regen und täglich kann man mit Sonnenschein rechnen.

Ein Besuch der Stadt lohnt sich vor allem wegen seiner vielen Kolonialbauten, vorspanischen Ruinen und vor allem durch seine Surfstrände. Die Stadt ist seit 1824 Universitätsitz und bekannt durch ihre vielen Galerien und kleinen Kunstmuseen.

In der letzten Woche des Januars wird in Truijillo die Marinera, der typische Volkstanz der nordperuanischen Küstenbewohner zelebriert. Mehrmals jährlich werden hier Umzüge veranstaltet und es gibt Marinera-Tanzabende und Schönheitswettbewerbe. Ein bekanntes Fest ist das El Festival Internacional de la Primavera, welches jährlich in Perus Frühling, also im September, stattfindet. Während dieser Zeit gibt es Vorführungen von Dressurpferden,
viele Diskos, Kinos und Musikkniepen haben nächtlich geöffnet. (more…)

Nazca-Linien in Perus

Die Nazca-Linien in Perus gehören wohl zu den unglaublichsten archäologischen Funde auf dem ganzen Globus. Die Linien von Nazca sind riesige Geoglyphen in der Wüste bei Nazca und Palpa.

Auf einer Fläche von 500 km² wurden bis zu 20 km lange Linien, welche vollkommen gerade verlaufen, sowie mehrere Dreiecke, trapezförmige Flächen und sogar Figuren von zehn bis mehreren hundert Metern Größe in Südamerika entdeckt. Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Walen kann man beim Flug über die Ebene sehen. Aufmerksam auf die verblüffenden Nazca-Linien wurden Flugpassagiere, als in den 1920er Jahren die ersten kommerziellen Fluglinien über die Nazca-Wüste flogen.

Die Kultur dieser mysteriösen Zeichner stammt Forschern zufolge aus den Tälern des Río Názca, Río Pálpa und Río Ingénio. Die aeltesten Figuren sollen zwischen 800 v. Chr. Entstanden sein und verweisen damit auf eine deutlich frühere kulturellen Entwicklung in der Region um die Stadt Nazca als anhand von Keramikfunden angenommen wurde. (more…)

Nationalpark Manu in Peru

Mit einer Fläche von über 1 532 806 Hektar ist einer der Manu Nationalpark in Peru eine der großen Schutzzonen unserer Erde. Er ist bis heute nahezu unberührt, was sicher auch daran liegt, der das Manu Nationalpark 1978 von der UNESCO zum Naturerbe der Menschheit erklärt wurde.

Die Artenvielfalt ist vor allem durch die klimatischen Zonen begründet,  in denen der Manu-Nationalpark liegt und das typische Regenwaldklima stellt für über 200 Säugetierarten (darunter 13 Primaten) und über 800 Vogelarten die Grundlage zum Leben dar.

Auch die Pflanzenwelt ist im Manu Nationalpark in Peru einzigartig. Dank seiner großen Höhenunterschiede gilt der Manu Park in Peru als Region, die die größte biologische Vielfalt der Pflanzenwelt vorweisen kann. Denn hier sind bis zu 5000 verschiedene Pflanzenarten angesiedelt.

Aber im Manu Nationalpark leben nicht nur Tiere und Pflanzen, auch verschiedene Indiostämme leben hier, wovon einige Stämme den Kontakt mit der modernen Welt konsequent vermeiden und ablehnen.

Ancash in Peru

Ancash gehört wohl zu einer der bekanntesten Gegenden von Peru. Mitten gelegen in den Anden bietet der Ort mit seiner Hauptstadt einen Platz zum Leben für mehr als 1.039.415 Menschen.

Da Ancash eine sehr große Gegend ist, wurde diese durch die Politik in 20 Provinzen mit etwas 165 Distrikten aufgeteilt. So ist es einfacher die Entwicklung im Land, vor allem was die Bevölkerung angeht, zu überblicken.
Die stetig steigende Bevölkerungszahl liegt vor allem an der Altersverteilung. Immer mehr junge Leute finden sich heute hier und die Geburtenrate steigt.

Doch nicht nur Unmengen von Bergen finden sich in der Region, sondern im Norden grenzt Ancash direkt an den Pazifik. Was den Tourismus angeht zieht es viele eher in die Städte von Peru, aber ach die Gegend von Ancash hat für Abenteurer einiges zu bieten. (more…)

Sehenswürdigkeiten in Peru

Peru ist eines der interessantesten Länder Südamerikas. Bereits vor Jahrtausenden bewohnten die Inka die Gegend um den Machu Picchu der noch heute interessierte Trekking-Urlauber anzieht.

Die erhabenen Gipfel der Anden prägen deutlich das Landschaftsbild im Osten des Landes aber auch die zahlreichen Quellflüsse des Amazonas und tropische Gegenden gehören zu dem Staat. Der Titicacasee ist nur einer von vielen Seen, um die sich verschiedene Dörfer angesiedelt haben, die ihre ganz eigenen Traditionen beibehielten. Fruchtbare Täler schließen an karge Gebirge und Hochplateaus an. Krasse Gegensätze vereinen sich in diesem Land zu einem eindrucksvollen Ganzen.

Regenwald und hohe Passstraßen bieten eindrucksvolle Bilder und die Begegnung mit liebenswerten Menschen und ungewöhnlichem handwerklichen Geschick. Traditionen und Riten werden hier in luftiger Höhe von Peru noch gepflegt, bestes Beispiel das ehemalige Zentrum Peru, Cusco. Aber auch die neue Hauptstadt Lima hat ihre Reize.

Huacachina - eine Paradies in Mitten einer Oase

Huacachina zählt zu den beliebtesten touristischen Attraktionen, die Peru zu bieten hat. Huacachina ist ein Ort der sich in der Provinz Peru befindet und einige Kilometer von der Stadt Ica entfernt ist.

Die Einwohnerzahl lag 1999 bei ca. 200 Bewohnern der kleinen Stadt. Der sehenswerte Ort liegt in Mitten einer Oase, umgeben von der ewigen Weite der Wüste. Genau das Richtige also für Menschen, die es in die Einsamkeit, bzw. in ein kleines ” Abenteuer” treibt. Mit einer Höhe von (more…)

Chan Chan in Peru

Chan Chan - Ein wahrer Schatz der Archäologie und Kultur. Die Hauptstadt des ehemaligen Chimú-Reiches aus präkolumbischen Zeiten liegt im Norden Perus an der Pazifiküste und war wahrscheinlich die größte und prächtigste aus Lehm gebaute Stadt in längst vergangenen Zeiten auf dem südamerikanischen Kontinent.

Die um etwa 1300 entstandene Stadt erstreckt sich auch noch heute mit einer Fläche von etwa 28 km². In ihren besten Zeiten hatte die Stadt ca. 60.000 Einwohner und nicht nur diese Zahl war hoch, sondern auch die Anzahl an Vermögen und Schätzen aus Gold und Silber war beachtlich.

Durch einen Hinterhalt geling es den Inkas, die scheinbar militärisch unbesiegbare Stadt zu erobern. Seitdem verlor die Stadt an Ansehen und Bedeutsamkeit. Als dann schließlich die Spanier den südamerikanischen Kontinetn entdeckten und die das Reich der Inkas eroberten, verblieb nicht viel des Chimú-Reiches. (more…)