Isthmus von Darién - Urwald-Highway

Mittelamerikas Festland, welches zwischen dem Isthmus von Tehuantepec, dem Isthmus von Darién, genau an der Grenze zwischen Panama und Kolumbien liegt, bezeichnet man als Zentralamerika.

1923 entstand die Idee, einen zusammenhängenden und interkontinentalen, befahrbare Weg entstehen zu lassen, beschlossen wurde dieses Projekt jedoch erst 1936. Seither wird aber sehr fleißig an diesem, Unternehmen geplant und gebaut und erste Erfolge sind auch schon verzeichnet. Denn bis auf die 90 km lange Urwaldfläche am Darien ist die komplette Strecke befahrbar.

Die Panamericana passiert dabei sehr viele unterschiedliche Klimazonen, wo vom dichten stickigen Dschungel, als auch Hochpassgebirge dabei sein. Zudem durchquert der Isthmus von Darién 14 bis 19 verschiedene Staaten. Daher kann man von ein einheitliche Beschilderung oder gar Nutzbarkeit nicht sprechen. Auch Teile des Highways sind nur teilweise befahrbar, nämlich nur dann, wenn die Trockenzeit herrscht. In allen anderen zweiten des Jahres ist es sehr gefährlich, diese Highways zu befahren.

Arequipa in Peru – Die „Weiße“ Stadt ist Weltkulturerbe

In Arequipa stehen einige der beeindruckenden peruanischen Kolonialbauten, wie sie sonst nirgendwo zu sehen sind. In einer durch Vulkane beherrschten Landschaft liegt das heute eher beschauliche Arequipa zwischen den teils bewachsenen Kratern und schneebedeckten Vulkanen, wie eine kleine weiße Perle. Die direkten vulkanischen Nachbarn der Stadt sind der Misti, der Chachani und der Pichupichu.

Während vielerorts in Peru das Augenmerk auf den Bauten der präkolumbianischen Zeit liegt, sieht man im südlich gelegenen Arequipa herrliche weiße Bauten aus der spanischen Kolonialzeit. Da Arequipa von Vulkanen umgeben ist, nutzte man das weiße vulkanische Gestein, das rund um die Stadt zu finden ist um einen herrlichen Stadtkern zu errichten. Dort gibt es einen Hauptplatz (Plaza de Armas) an dem auch eine Kathedrale ansässig ist.

Im Jahr 2000 wurde dieses Stadtzentrum von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Eine der weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt ist das Kloster Convento de Santa Catalina wo früher einmal die Töchter der reicheren Bewohner der Stadt von ihren Familien untergebracht wurden. Sie sollten ihnen einen guten Platz im Himmel sichern.
Das Museo Santuarios Andino zeigt Exponate, die auf die weit vor der Kolonialzeit datiert sind. Wichtige Funde aus dem Süden Perus, speziell der Anden, werden hier den Besucher zugänglich gemacht. Darunter auch eine Inka-Mumie. (more…)

Huanuco in Peru

Huanuco ist seit jeher ein geschichtsträchtiger Ort im südamerikanischen Peru und liegt im Herzen des Landes. Die Stadt liegt am Fluss Huallaga, dessen Regionen bekannt sind für ihre Produktion von Obst, Kakao und Kaffee. In Huanuco fand man die ältesten Nachweise menschlicher Besiedlung, den sogenannten Lauricocha Menschen.

Im Jahre 1539 gegründet, war Huanuco während der Kolonialzeit ein wichtiges kulturelles Zentrum, von dem noch heute zahlreiche Bauwerke zeugen. Der Dom und Kirchen, wie San Christóbal oder San Francisco machen deutlich, wie wichtig die Stadt früher war.

Der Ort ist wahrscheinlich nur unter Peru-Insidern bekannt, aber aufgrund der Flora und Fauna des angrenzenden Nationalparks wird die Stadt immer beliebter. Auf die schönsten Landschaften des Nationalparks trifft man am Fuße des Gebirges Pumaringri. Die Umrisse der Bergkette sollen an den Rücken einer schlafenden Frau erinnern, die in ewiger Stille ruht. Eine Besonderheit der Bergkette sind die vielen Vogelarten, die sich hier angesiedelt haben.

Aber nicht nur für Wissenschaftler lohnt sich ein Besuch von Huanuco. Wenn sie mehr über die Geschichte der ersten menschlichen Besiedlung erfahren und atemberaubende Natur genießen wollen, dann reisen sie in die peruanische Stadt.

Chicha Morada - antialkoholisches Nationalgetränk der Peruaner

Die Chicha Morada ist ein traditionelles, antialkoholisches Nationalgetränk der Peruaner. Vor allem auf den Märkten kann man die Chicha Morada kaufen und in der Hauptstadt Lima.

Das süßliche Erfrischungsgetränk sollte aber gerade auf den Straßenmärkten mit Vorsicht genossen werden, um Magenprobleme aufgrund von nicht sauberen Wassers zu vermeiden. Hauptbestandteil ist der in Peru wachsende Lila-Mais, der in Peru „maiz morada“ heißt. (more…)

Ancash und die Sierra – Berg und Tal in Peru

Eine bizarre Schönheit sind die peruanischen Anden, genannt die Sierra. Sie umfasst gewaltige Gebirgszüge, durchzogen von schroffen Längstälern. Überflöge man diese Landschaft, dann bekäme man einen Eindruck von deren unglaublichen Vielfalt: staubtrockene Canyons wechseln sich ab mit reißenden Flüssen, fünf-und sechs tausend Meter hohe Giganten werden von Gebirgsdurchbrüchen regelrecht zerteilt.

Die Kordilleren laufen wie eine Ader durch die Sierra. Von West nach Ost ziehen sich die „Schwarzen Kordilleren“, gefolgt von den „Weißen Kordilleren“, wo der höchste Berg Perus, der Huascarán 6.768 m in den Himmel ragt. Die nördlichen Anden reichen noch nicht bis zur Schneegrenze, sind dafür aber umso vegetationsreicher. In den Zentralanden jedoch gibt es weithin kristallblaue Gletscher zu sehen.

Die peruanische Region Ancash liegt wie eingebettet in den Anden. Hier leben auf einer  Fläche von 35.914,41 km²  1.039.415 Menschen. Ancash liegt nördlich Pazifik und wird im Osten vom Fluss Marañón begrenzt.

Die Hauptstadt Huaraz ist die größte Stadt im Santa-Tal und wichtiger Ausgangspunkt für Expeditionen in die „Weißen Kordilleren“. Zweimal wurde die Hauptstadt von  Naturgewalten heimgesucht und zerstört. 1941 überschwemmte eine riesige Flutwelle die Stadt und 1970 erschütterte ein starkes Erdbeben die ganze Region. Aber jedes Mal ist die Stadt danach wiederauferstanden und lebt heute vor allem vom wachsenden Tourismus. (more…)

Vuelta al Ausangate

Trekkingurlaube gewinnen immer mehr an Bedeutung. Unbekanntere Touren werden von langjährigen Trekkingurlaubern deshalb immer stärker bevorzugt. Zu ihnen gehört auch die Strecke um und auf den Vuelta al Ausangate in den peruanischen Anden.

Der Berg Ausangate(auch Apu  Auzangate) ist der höchste Berg in der Region um Cusco und heiliger Berg (Apu) der Indios, die in etwa 4700m bei einer Kirche zu Fronleichnam das „Schneesternfest“ feiern. Hier werden den Berggöttern genauso wie einem heilbringenden Kreuz Opfergaben dargebracht. Eine bunte Prozession setzt sich in dieser Zeit gen der Kirch in Bewegung.

Der Vuelta al Ausangate ist einer der Berge, die der Österreicher Heinrich Harrer in den Fünfzigerjahren, nach seinem Tibet-Aufenthalt bezwang. 1953 war er derjenige der als Erster den Gipfel des Berges bestieg. Der höchste Berg der Cordillera Vilcanota ist 6372m hoch. An der Ostseite schließt sich der peruanische Teil des Amazonas an der Rest ist von bergen eingeschlossen. (more…)

Piura - typische Stadt Perus

Piura ist eine Stadt im Norden von Peru und Hauptstadt der gleichnamigen Region Piura, am Piura-Fluss gelegen. Mit rund 362.000 Einwohnern (2005) ist Piura die sechstgrößte Stadt des Landes, auch wenn Piura bereits 1532 von Francisco Pizarro als San Miguel de Piura gegründet wurde.

Damit war sie auch die erste spanische Stadt auf Boden des heutigen Peru. Heute sind allerdings nur noch sehr wenige Gebäude aus der Kolonialzeit erhalten, die Kathedrale bspw. stammt aus dem Jahr 1588.

In der Wüstenlandschaft Nordperus gibt es viele fruchtbare Täler, dem einstigen Gebiet der Tallan-Kultur, sind es die populären Fiestas, welche der sozialen Ordnung im Leben der Bauern eine Kontinuität geben. Dem fröhlichen Einwohner der Stadt Piura sagt man einen  typischen singenden Tonfall nach.

Im Jahr 1532 wurde von Francisco Pizarro die erste Stadt gegründet, welche den klangvollen Namen  „San Miguel de Piura” trägt. Im Ort Catacaos stellen die Kunsthandwerker herrliche Produkte aus Stroh, Baumwolle, Filigranarbeiten in Gold und Silber her. Der Küche sagt man nur Gutes nach, wovon man sich in den typischen Gaststätten, den „Picanterias“ am besten selber überzeugt. (more…)

Bräuche in Peru

Feiert man in Peru eigentlich Silvester? Und wenn, wie? Es gibt sogar eigens einen brauch für Silvester, ähnlich wie viele andern Länder dieser erde auch haben. In Peru gibt es den Brauch „doze uvas“ was soviel wie “die zwölf Trauben” heißt.

Diese 12 Trauben werden um zu den Glockenschlägen gegessen, für jeden Glockenschlag eine Traube.
Und jeder dieser Trauben symbolisiert einen Monat des neuen Jahres und soll Glück und nur Gutes bringen. Noch interessanter ist der Brauch mit den Puppen:  aus alten Kleidungsstücken baut man sich eine kleine Puppe. Dieser soll man nach Möglichkeit das Gesicht eines berühmtes Menschen geben. Das beliebteste Motiv soll der peruanische Präsident Alan Garcia sein, sagt man.

Dieses Püppchen wird dann bis 24 Uhr verspottet und um Mitternacht zum Jahreswechsel verbrannt.

Manchmal werden in der peruanischen Kultur aber zum Jahreswechsel auch Blumen ins Meer geworfen und stecken rote und/oder weiße Kerzen in den Sand. Sie sollen für das Glück in der Liebe stehen und die weißen wiederum den Frieden.
Farben sind eh ein ein wichtiges, wenn es um Bräuche in Peru und Südamerika geht. So trägt man in der Silvesternacht rote Unterwäsche, welche das Finden der großen Liebe unterstützen soll. Trägt man weiße Unterwäsche, so soll sie ein harmonisches Leben besiegeln.

Trekking in Peru – Auf den Spuren der Inka

Abwechslungsreicher kann ein Trekking-Urlaub kaum sein. Von Regenwald bis Hochgebirge kann man alles in Peru erleben: Beeindruckende Landschaften und kulturelle Highlights gleich nebeneinander. Von Lima aus kann man quer durch das ganze Land reisen. Flüge nach Südamerika sind zwar vergleichsweise teuer, aber die Investition lohnt sich. Peru ist eins DER Ziele für Trekking-Urlauber, gerade weil man durch unterschiedliche Landschaften, mit der Kultur und Natur des Landes in Berührung kommt.

Rund 300km von Lima entfernt, befinden sich die mehr als 2000 Jahre alten Nasca-Linien, die Archäologen wie Anthropologen noch heute Rätsel aufgeben. Über eine riesige Fläche verteilt, zeigen die Linien: Darstellungen von Tieren oder Menschen und geometrische Muster, die man allerdings nur vom Flugzeug aus erkennen kann.
Cusco, selbst einst „Nabel der (Inka-) Welt“, ist ebenfalls begehrt. Von dort aus kann man in das „heilige Tal“ der Inkas reisen und den Markt von Pisac besuchen, wo traditionelle Kunsthandwerk angeboten wird. Die Terrassen des fruchtbaren Tales, die die Inkas für landwirtschaftliche Zwecke bauten, erstrecken sich über mehrere hundert Höhenmeter und sind ebenfalls sehr beeindruckend.

Beliebtes Ziel der Trekking-Touristen, ist der Machu Picchu, der ca. 75km von Cusco entfernt liegt. Machu Picchu ist eine imposante Ruinenstadt und liegt inmitten der Anden auf etwa 2.360m Höhe. Mittlerweile Weltkulturerbe der UNESCO, wird um den Erhalt dieser Sehenswürdigkeit gekämpft, deshalb ist die Besucherzahl begrenzt. Um Schäden durch Massentourismus zu vermeiden, darf nur noch eine begrenzte Anzahl von Besuchern über das Areal.

Wer tatsächlich auf den Spuren der Inkas wandeln will, wählt den „Inka-Pfad“, der von dem Urubamba-Tal aus bis zum Sonnentor führt. Für diese Wanderung benötigt man zwei oder vier Tage Zeit und eine gute Kondition, da man auf dem Weg drei Bergpässe zu überwinden hat. (more…)

Titicaca-See in Peru: größter See Südamerikas

Peru: Land der Gegensätze. Wüste an der Küste, in den Anden erheben sich Berge über 6500 Meter in den Himmel, auf ihren Gipfeln ruht das ewige Eis und im Amazonasgebiet herrscht der tropische Regenwald.

Zur Grenze Boliviens erstreckt sich der gigantische Titicaca-See mit seiner einzigartigen Flora und Fauna. Es ist wahrlich See der Superlative: Mit einer Länge von 194 Kilometern, einer Breite von 65 Kilometern ist er nicht nur der größte See Südamerikas, sondern könnte den Bodensee fast 13 Mal fassen. Doch mit der Größe ist es nicht getan. Der Titicacasee liegt auf einer Höhe von 3.810 Metern (zum Vergleich: die Zugspitze erreicht gerade einmal 2.962 Meter Höhe) und ist der am höchsten gelegene schiffbare See der Welt!

In seinem Osten säumen die gigantischen schneebedeckten Königskordilleren sein Ufer und überall findet man Spuren längst vergangener Zeiten. Trotz schwieriger Lebensbedingungen siedelte sich einstige Hochkultur der Inka an, die es verstand, ein ausgeklügeltes System aus Be- und Entwässerung zu entwickeln, das den Boden fruchtbar machte.

Besucher des Titicaca-Sees können sich auf ein einzigartiges Erlebnis freuen. Bei Bootsfahrten über den See kann man den Uro Indianern begegnen, die auf schwimmenden Schilfinseln auf dem Wasser leben.

Ein Besuch beim Titicaca-See ist auf jeden Fall ein atemberaubendes Abenteuer, das in die alte Kultur Perus eintauchen lässt und alle in seinen Bann ziehen wird!