Cusco in Peru

Cusco ist eine sehr kulturelle und mystische Stadt im Herzen von Peru. Einst Hauptstadt des Inkareiches gewesen, erfreut sich die Stadt in den Anden jährlich zahlreicher Besucher.

Die Stadt verbindet Elemente aus dem Mittelalter mit Überresten aus dem alten Inkareich. Überall in der Stadt finden sich Inkaruinen. Die Callejon de Siete Culebras (Die Gasse der sieben Schlangen) – ist eine beeindruckende Gasse die mit Steinen verziert ist.

Ebenso erstaunlich für den Besucher sind auch die Inkamauern Calle Hatunrumiyoc, die einst zu dem ehemaligen Palast des Inca Roca gehörten. Die fugenlose Verblockung der rießengroßen Steine zieht die Besucher noch heute in Ihren Bann und lässt Spekulationen über magische Kräfte der Inka Raum. (more…)

Bahuaja-Sonene in Peru

Der Park Bahuaja-Sonene in Peru wurde am 17. Juli 1996 zum Nationalpark erklärt und er umfasst das Naturschutzgebiet von Tambopata - Candamo und das Territorium des alten  Heiligtums Pampas del Heath.

Bei der Gründung dieses Parks nahmen genossenschaftliche und soziale Organisationen, sowie Behörden, Spezialisten und lokale Dorfgemeinschaften von Madre de Dios und Puno teil.

In diesem Gebiet von Peru gibt keine richtigen Dörfer und daher ist es kaum bewohnt. So finden hier seltene Tierarten, die  vor dem Aussterben bedroht sind, wie der Tapir, der Geoffroy-Klammeraffe und der Rotgesichtklammeraffe.

In Bahuaja - Sonene stehen auch Säugetiere wie der Sumpfhirsch und der “Lobo de crin”, eine seltene  Wolfsart, unter Artenschutz und man hofft, dass ich diese Tierart dort erholt und die Bestände sich wieder erholen werden. Weitere, vom Aussterben bedrohte Tierarten, die dort ein geschützten Lebensort finden sind der Riesenotter, die Biberratte, der Buschhund, schwarze Kaimane und die seltene Adlerart  des Würgadlers.   (more…)

Höhenkrankheit - typisch für Peru

Die Höhenkrankheit kann, wie der Name schon sagt, bei Menschen auftreten, die sich in enorme Höhen begeben, wie es zum Beispiel beim Bergsteigen der Fall ist.

Symptome der Höhenkrankheit sind zunächst Schwindel, Kopfschmerzen, Wasserödeme und Leistungsabfall, die sich im weiteren Verlauf der Krankheit deutlich verstärken und in völliger Leistungsunfähigkeit, Erbrechen und Bewusstseinsstörungen münden. Wird die Höhe nicht verlassen und medizinische Maßnahmen eingeleitet, können Lungen- und Gehirnödeme auftreten und die Höhenkrankheit schließlich zum Tod führen. Gerade für Besucher von Peru kann die eventuell auftreten, wenn man mit den Höhen nicht sonderlich vertraut ist.

Auslöser für die Höhenkrankheit ist das geringere Sauerstoffangebot in der Höhe. Es sind insbesondere Menschen gefährdet, die sich auf eine Höhe von 3000 Metern begeben, doch kann die Höhenkrankheit auch schon ab einer Höhe von 2000 Metern auftreten. (more…)

Ballestas Inseln vor Peru

Die Ballestas Inseln vor der Küste Perus sind einzigartige Naturoase südlich von Lima. Aufgrund ihrer artenreichen Tierwelt auf kleinstem Raum wird das Archipel auch Klein-Galapagos genannt.

Die Ballestas Inseln vor der Halbinsel Paracas liegen weit im offenen Meer vor Peru. Da das Archipel besonderen Schutz genießt, können sie nur mit geführten Bootstouren besichtigt und dürfen nicht betreten werden. Mit etwas Glück kann man bereits auf der Fahrt Delfinen und Walen begegnen.

Bei den Ballestas Inseln angekommen und von einer kleinen Felseninsel zur nächsten schippernd, kann man hunderte Vogelarten, die in den zahlreichen Klippen und Höhlen leben, beobachten. Hier brüten Pelikane, Kormorane und viele weitere Meeresvögel.

Sogar Pinguine leben auf den Ballestas Inseln, die im kalten Humboldt-Strom und nur etwa 1.500 Kilometer vom Äquator entfernt gelegen sind. Seelöwen liegen faul am Strand und profitieren von dem Fischreichtum des Pazifiks.

Isthmus von Darién - Urwald-Highway

Mittelamerikas Festland, welches zwischen dem Isthmus von Tehuantepec, dem Isthmus von Darién, genau an der Grenze zwischen Panama und Kolumbien liegt, bezeichnet man als Zentralamerika.

1923 entstand die Idee, einen zusammenhängenden und interkontinentalen, befahrbare Weg entstehen zu lassen, beschlossen wurde dieses Projekt jedoch erst 1936. Seither wird aber sehr fleißig an diesem, Unternehmen geplant und gebaut und erste Erfolge sind auch schon verzeichnet. Denn bis auf die 90 km lange Urwaldfläche am Darien ist die komplette Strecke befahrbar.

Die Panamericana passiert dabei sehr viele unterschiedliche Klimazonen, wo vom dichten stickigen Dschungel, als auch Hochpassgebirge dabei sein. Zudem durchquert der Isthmus von Darién 14 bis 19 verschiedene Staaten. Daher kann man von ein einheitliche Beschilderung oder gar Nutzbarkeit nicht sprechen. Auch Teile des Highways sind nur teilweise befahrbar, nämlich nur dann, wenn die Trockenzeit herrscht. In allen anderen zweiten des Jahres ist es sehr gefährlich, diese Highways zu befahren.

Arequipa in Peru – Die „Weiße“ Stadt ist Weltkulturerbe

In Arequipa stehen einige der beeindruckenden peruanischen Kolonialbauten, wie sie sonst nirgendwo zu sehen sind. In einer durch Vulkane beherrschten Landschaft liegt das heute eher beschauliche Arequipa zwischen den teils bewachsenen Kratern und schneebedeckten Vulkanen, wie eine kleine weiße Perle. Die direkten vulkanischen Nachbarn der Stadt sind der Misti, der Chachani und der Pichupichu.

Während vielerorts in Peru das Augenmerk auf den Bauten der präkolumbianischen Zeit liegt, sieht man im südlich gelegenen Arequipa herrliche weiße Bauten aus der spanischen Kolonialzeit. Da Arequipa von Vulkanen umgeben ist, nutzte man das weiße vulkanische Gestein, das rund um die Stadt zu finden ist um einen herrlichen Stadtkern zu errichten. Dort gibt es einen Hauptplatz (Plaza de Armas) an dem auch eine Kathedrale ansässig ist.

Im Jahr 2000 wurde dieses Stadtzentrum von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Eine der weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt ist das Kloster Convento de Santa Catalina wo früher einmal die Töchter der reicheren Bewohner der Stadt von ihren Familien untergebracht wurden. Sie sollten ihnen einen guten Platz im Himmel sichern.
Das Museo Santuarios Andino zeigt Exponate, die auf die weit vor der Kolonialzeit datiert sind. Wichtige Funde aus dem Süden Perus, speziell der Anden, werden hier den Besucher zugänglich gemacht. Darunter auch eine Inka-Mumie. (more…)

Huanuco in Peru

Huanuco ist seit jeher ein geschichtsträchtiger Ort im südamerikanischen Peru und liegt im Herzen des Landes. Die Stadt liegt am Fluss Huallaga, dessen Regionen bekannt sind für ihre Produktion von Obst, Kakao und Kaffee. In Huanuco fand man die ältesten Nachweise menschlicher Besiedlung, den sogenannten Lauricocha Menschen.

Im Jahre 1539 gegründet, war Huanuco während der Kolonialzeit ein wichtiges kulturelles Zentrum, von dem noch heute zahlreiche Bauwerke zeugen. Der Dom und Kirchen, wie San Christóbal oder San Francisco machen deutlich, wie wichtig die Stadt früher war.

Der Ort ist wahrscheinlich nur unter Peru-Insidern bekannt, aber aufgrund der Flora und Fauna des angrenzenden Nationalparks wird die Stadt immer beliebter. Auf die schönsten Landschaften des Nationalparks trifft man am Fuße des Gebirges Pumaringri. Die Umrisse der Bergkette sollen an den Rücken einer schlafenden Frau erinnern, die in ewiger Stille ruht. Eine Besonderheit der Bergkette sind die vielen Vogelarten, die sich hier angesiedelt haben.

Aber nicht nur für Wissenschaftler lohnt sich ein Besuch von Huanuco. Wenn sie mehr über die Geschichte der ersten menschlichen Besiedlung erfahren und atemberaubende Natur genießen wollen, dann reisen sie in die peruanische Stadt.

Chicha Morada - antialkoholisches Nationalgetränk der Peruaner

Die Chicha Morada ist ein traditionelles, antialkoholisches Nationalgetränk der Peruaner. Vor allem auf den Märkten kann man die Chicha Morada kaufen und in der Hauptstadt Lima.

Das süßliche Erfrischungsgetränk sollte aber gerade auf den Straßenmärkten mit Vorsicht genossen werden, um Magenprobleme aufgrund von nicht sauberen Wassers zu vermeiden. Hauptbestandteil ist der in Peru wachsende Lila-Mais, der in Peru „maiz morada“ heißt. (more…)

Ancash und die Sierra – Berg und Tal in Peru

Eine bizarre Schönheit sind die peruanischen Anden, genannt die Sierra. Sie umfasst gewaltige Gebirgszüge, durchzogen von schroffen Längstälern. Überflöge man diese Landschaft, dann bekäme man einen Eindruck von deren unglaublichen Vielfalt: staubtrockene Canyons wechseln sich ab mit reißenden Flüssen, fünf-und sechs tausend Meter hohe Giganten werden von Gebirgsdurchbrüchen regelrecht zerteilt.

Die Kordilleren laufen wie eine Ader durch die Sierra. Von West nach Ost ziehen sich die „Schwarzen Kordilleren“, gefolgt von den „Weißen Kordilleren“, wo der höchste Berg Perus, der Huascarán 6.768 m in den Himmel ragt. Die nördlichen Anden reichen noch nicht bis zur Schneegrenze, sind dafür aber umso vegetationsreicher. In den Zentralanden jedoch gibt es weithin kristallblaue Gletscher zu sehen.

Die peruanische Region Ancash liegt wie eingebettet in den Anden. Hier leben auf einer  Fläche von 35.914,41 km²  1.039.415 Menschen. Ancash liegt nördlich Pazifik und wird im Osten vom Fluss Marañón begrenzt.

Die Hauptstadt Huaraz ist die größte Stadt im Santa-Tal und wichtiger Ausgangspunkt für Expeditionen in die „Weißen Kordilleren“. Zweimal wurde die Hauptstadt von  Naturgewalten heimgesucht und zerstört. 1941 überschwemmte eine riesige Flutwelle die Stadt und 1970 erschütterte ein starkes Erdbeben die ganze Region. Aber jedes Mal ist die Stadt danach wiederauferstanden und lebt heute vor allem vom wachsenden Tourismus. (more…)

Vuelta al Ausangate

Trekkingurlaube gewinnen immer mehr an Bedeutung. Unbekanntere Touren werden von langjährigen Trekkingurlaubern deshalb immer stärker bevorzugt. Zu ihnen gehört auch die Strecke um und auf den Vuelta al Ausangate in den peruanischen Anden.

Der Berg Ausangate(auch Apu  Auzangate) ist der höchste Berg in der Region um Cusco und heiliger Berg (Apu) der Indios, die in etwa 4700m bei einer Kirche zu Fronleichnam das „Schneesternfest“ feiern. Hier werden den Berggöttern genauso wie einem heilbringenden Kreuz Opfergaben dargebracht. Eine bunte Prozession setzt sich in dieser Zeit gen der Kirch in Bewegung.

Der Vuelta al Ausangate ist einer der Berge, die der Österreicher Heinrich Harrer in den Fünfzigerjahren, nach seinem Tibet-Aufenthalt bezwang. 1953 war er derjenige der als Erster den Gipfel des Berges bestieg. Der höchste Berg der Cordillera Vilcanota ist 6372m hoch. An der Ostseite schließt sich der peruanische Teil des Amazonas an der Rest ist von bergen eingeschlossen. (more…)