Piura - typische Stadt Perus

Piura ist eine Stadt im Norden von Peru und Hauptstadt der gleichnamigen Region Piura, am Piura-Fluss gelegen. Mit rund 362.000 Einwohnern (2005) ist Piura die sechstgrößte Stadt des Landes, auch wenn Piura bereits 1532 von Francisco Pizarro als San Miguel de Piura gegründet wurde.

Damit war sie auch die erste spanische Stadt auf Boden des heutigen Peru. Heute sind allerdings nur noch sehr wenige Gebäude aus der Kolonialzeit erhalten, die Kathedrale bspw. stammt aus dem Jahr 1588.

In der Wüstenlandschaft Nordperus gibt es viele fruchtbare Täler, dem einstigen Gebiet der Tallan-Kultur, sind es die populären Fiestas, welche der sozialen Ordnung im Leben der Bauern eine Kontinuität geben. Dem fröhlichen Einwohner der Stadt Piura sagt man einen  typischen singenden Tonfall nach.

Im Jahr 1532 wurde von Francisco Pizarro die erste Stadt gegründet, welche den klangvollen Namen  „San Miguel de Piura” trägt. Im Ort Catacaos stellen die Kunsthandwerker herrliche Produkte aus Stroh, Baumwolle, Filigranarbeiten in Gold und Silber her. Der Küche sagt man nur Gutes nach, wovon man sich in den typischen Gaststätten, den „Picanterias“ am besten selber überzeugt. (more…)

Bräuche in Peru

Feiert man in Peru eigentlich Silvester? Und wenn, wie? Es gibt sogar eigens einen brauch für Silvester, ähnlich wie viele andern Länder dieser erde auch haben. In Peru gibt es den Brauch „doze uvas“ was soviel wie “die zwölf Trauben” heißt.

Diese 12 Trauben werden um zu den Glockenschlägen gegessen, für jeden Glockenschlag eine Traube.
Und jeder dieser Trauben symbolisiert einen Monat des neuen Jahres und soll Glück und nur Gutes bringen. Noch interessanter ist der Brauch mit den Puppen:  aus alten Kleidungsstücken baut man sich eine kleine Puppe. Dieser soll man nach Möglichkeit das Gesicht eines berühmtes Menschen geben. Das beliebteste Motiv soll der peruanische Präsident Alan Garcia sein, sagt man.

Dieses Püppchen wird dann bis 24 Uhr verspottet und um Mitternacht zum Jahreswechsel verbrannt.

Manchmal werden in der peruanischen Kultur aber zum Jahreswechsel auch Blumen ins Meer geworfen und stecken rote und/oder weiße Kerzen in den Sand. Sie sollen für das Glück in der Liebe stehen und die weißen wiederum den Frieden.
Farben sind eh ein ein wichtiges, wenn es um Bräuche in Peru und Südamerika geht. So trägt man in der Silvesternacht rote Unterwäsche, welche das Finden der großen Liebe unterstützen soll. Trägt man weiße Unterwäsche, so soll sie ein harmonisches Leben besiegeln.

Trekking in Peru – Auf den Spuren der Inka

Abwechslungsreicher kann ein Trekking-Urlaub kaum sein. Von Regenwald bis Hochgebirge kann man alles in Peru erleben: Beeindruckende Landschaften und kulturelle Highlights gleich nebeneinander. Von Lima aus kann man quer durch das ganze Land reisen. Flüge nach Südamerika sind zwar vergleichsweise teuer, aber die Investition lohnt sich. Peru ist eins DER Ziele für Trekking-Urlauber, gerade weil man durch unterschiedliche Landschaften, mit der Kultur und Natur des Landes in Berührung kommt.

Rund 300km von Lima entfernt, befinden sich die mehr als 2000 Jahre alten Nasca-Linien, die Archäologen wie Anthropologen noch heute Rätsel aufgeben. Über eine riesige Fläche verteilt, zeigen die Linien: Darstellungen von Tieren oder Menschen und geometrische Muster, die man allerdings nur vom Flugzeug aus erkennen kann.
Cusco, selbst einst „Nabel der (Inka-) Welt“, ist ebenfalls begehrt. Von dort aus kann man in das „heilige Tal“ der Inkas reisen und den Markt von Pisac besuchen, wo traditionelle Kunsthandwerk angeboten wird. Die Terrassen des fruchtbaren Tales, die die Inkas für landwirtschaftliche Zwecke bauten, erstrecken sich über mehrere hundert Höhenmeter und sind ebenfalls sehr beeindruckend.

Beliebtes Ziel der Trekking-Touristen, ist der Machu Picchu, der ca. 75km von Cusco entfernt liegt. Machu Picchu ist eine imposante Ruinenstadt und liegt inmitten der Anden auf etwa 2.360m Höhe. Mittlerweile Weltkulturerbe der UNESCO, wird um den Erhalt dieser Sehenswürdigkeit gekämpft, deshalb ist die Besucherzahl begrenzt. Um Schäden durch Massentourismus zu vermeiden, darf nur noch eine begrenzte Anzahl von Besuchern über das Areal.

Wer tatsächlich auf den Spuren der Inkas wandeln will, wählt den „Inka-Pfad“, der von dem Urubamba-Tal aus bis zum Sonnentor führt. Für diese Wanderung benötigt man zwei oder vier Tage Zeit und eine gute Kondition, da man auf dem Weg drei Bergpässe zu überwinden hat. (more…)

Titicaca-See in Peru: größter See Südamerikas

Peru: Land der Gegensätze. Wüste an der Küste, in den Anden erheben sich Berge über 6500 Meter in den Himmel, auf ihren Gipfeln ruht das ewige Eis und im Amazonasgebiet herrscht der tropische Regenwald.

Zur Grenze Boliviens erstreckt sich der gigantische Titicaca-See mit seiner einzigartigen Flora und Fauna. Es ist wahrlich See der Superlative: Mit einer Länge von 194 Kilometern, einer Breite von 65 Kilometern ist er nicht nur der größte See Südamerikas, sondern könnte den Bodensee fast 13 Mal fassen. Doch mit der Größe ist es nicht getan. Der Titicacasee liegt auf einer Höhe von 3.810 Metern (zum Vergleich: die Zugspitze erreicht gerade einmal 2.962 Meter Höhe) und ist der am höchsten gelegene schiffbare See der Welt!

In seinem Osten säumen die gigantischen schneebedeckten Königskordilleren sein Ufer und überall findet man Spuren längst vergangener Zeiten. Trotz schwieriger Lebensbedingungen siedelte sich einstige Hochkultur der Inka an, die es verstand, ein ausgeklügeltes System aus Be- und Entwässerung zu entwickeln, das den Boden fruchtbar machte.

Besucher des Titicaca-Sees können sich auf ein einzigartiges Erlebnis freuen. Bei Bootsfahrten über den See kann man den Uro Indianern begegnen, die auf schwimmenden Schilfinseln auf dem Wasser leben.

Ein Besuch beim Titicaca-See ist auf jeden Fall ein atemberaubendes Abenteuer, das in die alte Kultur Perus eintauchen lässt und alle in seinen Bann ziehen wird!

Geheimnisvolle Sehenswürdigkeiten einer Rundreise durch Peru

Was ich auf meiner Peru-Rundreise zu sehen bekam, ist wirklich außergewöhnlich, denn das Land erzählt die bewegende Geschichte der Ureinwohner Südamerikas.
Grandiose Panoramalandschaften begleiteten mich auf meinen Entdeckungstouren und bleiben unvergesslich.

Der berühmte Titicaca-See war für mich ein besonderer Höhepunkt meiner Reise. Er befindet sich in 3812 Metern Höhe und ist der größte See Südamerikas. Er liegt auf der Hochebene der Anden, auf dem Altiplano. Im See leben viele seltene Tierarten, unter anderem der Titicaca-Taucher. Aufgrund seiner kurzen Flügel, kann er leider nicht fliegen. (more…)

Peru - Reich an fremden Kulturen

Wer ein Land sucht, dass von der Mystik vergangener Kulturen umgeben ist und dazu noch Meer, Wüste und Berge zu bieten hat, der sollte nach Peru reisen.

Bekannt ist Peru als das Reich der Inka, wobei sich das Wort “Inka” lediglich auf den Herrscher bezieht und keinesfalls auf ein ganzes Volk. Das Inkareich war in seinen Ausmaßen größer als das heutige Peru und dehnte sich über Bolivien, den Norden Chiles, einen Teil Argentiniens und das heutige Equador aus. Peru wird auch immer wieder mit dem Bedriff “Goldland” in Verbindung gebracht, was ebenfalls auf die Kultur der Inkas zurückzuführen ist. (more…)

Peru - Entdeckung und Historie

Ich interessiere mich schon immer sehr für Geschichte und Geographie. Die perfekte Mischung aus beidem ist es, sich anzusehen, wie sich die verschiedenen Länder unserer Erde zu dem entwickelt haben, was sie heute sind. So hat zum Beispiel Peru eine Historie geprägt von Ureinwohnern und Eroberern, die bis heute fasziniert.

Die ersten Einwanderer waren schon 20 000 bis 10 000 vor Christus in das heutige peruanische Gebiet gekommen. Monumentalbauten gibt es auch schon aus dem dritten Jahrtausend vor Christus. In Sechin Bajo bei Lima wurden entsprechende Bauten gefunden. Die Chavin Kultur lebte 800 - 300 vor Chritstus in der Region. Danach folgten die Nazca, welche besonders berühmt durch die so genannten Nazca Linien wurden. Diese sind riesige “Zeichnungen” im peruanischen Wüstensand, welche wohl zur Götterverehrung dienten. (more…)